„Der Gewinner ist immer ein Teil der Antwort.
Der Verlierer ist immer ein Teil des Problems.“
„Der Gewinner hat immer einen Plan.
Der Verlierer immer eine Entschuldigung.“
„Der Gewinner sagt: ‚Lass mich das für Dich machen.‘
Der Verlierer sagt: ‚Das ist nicht meine Aufgabe.‘“
„Der Gewinner sieht für jedes Problem eine Lösung.
Der Verlierer sieht ein Problem in jeder Antwort.“
„Der Gewinner vergleicht seine Leistungen mit seinen Zielen.
Der Verlierer vergleicht seine Leistungen mit denen anderer Leute.“
„Der Gewinner sagt: ‚Es ist schwierig, aber es ist möglich.‘
Der Verlierer sagt: ‚Es ist möglich, aber es ist zu schwierig.‘“
„Der Gewinner weiß, dass professioneller Rat deutlich mehr Ertrag bringt als er kostet.
Der Verlierer glaubt, alles selbst zu können und macht dabei kostspielige Erfahrungen.“

Ärzteproteste ohne Wirkung?!

Juni 2009

Nachdem die Fachärzte es nicht schaffen werden sich unter einem Dach zu organisieren und die Hausärzte politisch motiviert eher den Weg über die Hausarztverträge gehen, sehen wir keine Chance für eine faire Zukunft im Gesundheitswesen.

Vielmehr wird es mehr darum gehen, wer den besseren Draht zur KV oder zu den Kassen hat, damit man seine Fachrichtung ins richtige Licht rückt.

Leider die traurige Wahrheit im Jahr 2009. Statt gemeinsam für eine Zukunft zu kämpfen lähmt sich die gespaltene Ärzteschaft durch das Schaffen immer neuer Strukturen ohne Sinn und Verstand; die Schlagkraft wird damit nicht erhöht und die einzigen die dabei verdienen sind die Rechtsanwälte, die immer neue Vereinssatzungen erstellen müssen und am Ende die Konstrukte wieder auflösen, wenn es im Streit endet da nichts erreicht wurde. Tragisch? Nein vorhersehbar und daher eher idiotisch. Es wird wie immer kommen und enden, die Ärzte werden als geldgeile Monster dargestellt, denen es nur um die Kohle geht und die armen Patienten, die geschundenen Pharmafirmen, die Krankenhäuser oder die Kassenvertreter sind nicht schuld am Praxensterben. Aber da haben wir uns getäuscht, denn so schlecht wie es diesmal aussieht wird man in der Zukunft auch keine jungen Ärzte mehr motivieren können in die Praxen einzusteigen, die Folge wird sein, daß dann die Praxen nicht übernommen werden können und dann ohne Nachfolger schließen müssen.

Dann wird die Versorgung schlechter und die Patienten werden wieder auf den Arzt schimpfen, der dann so schlecht erreichbar ist und nur einen Termin in drei Monaten anbietet. Aber das ist doch genau das Ziel der Politik!!! Richtig, aber so sagt das natürlich niemand, denn dann müsste man ja auch vom sozialverträglichen Ableben sprechen..auch so ein Unwort.

Die Situation ist schwierig und wir müssen uns wahrscheinlich entscheiden Freiheit oder Staatsmedizin Freiheit oder Sozialismus Freiheit oder überbordende Bürokratie Wer Staatsmedizin oder Gesundheitszentren möchte, kann dafür sorgen, daß die Situation so bleibt wie sie jetzt ist oder aber – wenn er es noch beschleunigen möchte – im Herbst die Postkommunisten wählen. Wer einen Wechsel will, kann dies nicht mit einer Wahl erreichen, dafür stecken wir schon viel zu tief im Schlamm.

Um eine echte Reform durchzuführen bedarf es eines gutes Konzeptes und Persönlichkeiten die dies auch vor den Kassen, Krankenhäusern, Patienten, der Pharmaindustrie und den Ärzten und deren Lobbyisten durchsetzen. Leider sehe ich aber niemanden, der das könnte, daher ist mein Ausblick auch düster.

Hört man je, daß dicke Männer einen Aufstand geführt hätten

— Washington Irving

Was will ich Ihnen damit sagen: Offensichtlich geht es Ihnen den Medizinern noch sehr gut, denn sonst würden Sie längst einen Aufstand durchführen und sich nicht einlullen lassen.