„Der Gewinner ist immer ein Teil der Antwort.
Der Verlierer ist immer ein Teil des Problems.“
„Der Gewinner hat immer einen Plan.
Der Verlierer immer eine Entschuldigung.“
„Der Gewinner sagt: ‚Lass mich das für Dich machen.‘
Der Verlierer sagt: ‚Das ist nicht meine Aufgabe.‘“
„Der Gewinner sieht für jedes Problem eine Lösung.
Der Verlierer sieht ein Problem in jeder Antwort.“
„Der Gewinner vergleicht seine Leistungen mit seinen Zielen.
Der Verlierer vergleicht seine Leistungen mit denen anderer Leute.“
„Der Gewinner sagt: ‚Es ist schwierig, aber es ist möglich.‘
Der Verlierer sagt: ‚Es ist möglich, aber es ist zu schwierig.‘“
„Der Gewinner weiß, dass professioneller Rat deutlich mehr Ertrag bringt als er kostet.
Der Verlierer glaubt, alles selbst zu können und macht dabei kostspielige Erfahrungen.“

Überörtliche Berufsausübungsgemeinschaften

April 2010

Die Bildung von überörtlichen Berufausübungsgemeinschaften nimmt rasant zu. Ermöglicht wurde dies durch den im Kalenderjahr 2007 mit dem Vertragsarztrechtsänderungsgesetz eingeleiteten Strukturwandel im Gesundheitswesen.

Auch wenn noch nicht bei allen Ärzten die Möglichkeiten der Kooperationsbildung wahrnehmbar sind, so ist die grundsätzliche Tendenz der gemeinsamen Berufsausübung durchaus begrüßenswert, insbesondere im Bereich der Großgerätemedizin. Die hohen Investitionskosten sowie die gesetzlichen Anforderungen (Strahlenschutzverordnungen, ect) machen es einem Einzelkämpfer sehr schwierig sich am Markt zu behaupten, obgleich es auch bemerkenswerte Ausnahmen gibt.

Die derzeitige Konzentrationsbildung hat hierbei unterschiedliche Ausprägungen: zum einen eine Kooperationsbildung bereits bestehender Praxen (Einzel- und/oder Gemeinschaftspraxen), die sich zusammenschließen. Zum anderen ein Wachstum durch Standorterweiterung. Oftmals übernehmen auch Kliniken strahlentherapeutische Praxen, um sich am ambulanten Markt stärker zu positionieren.

Aufgrund des hohen Investitionsvolumens in der Strahlentherapie sollte jede Standorterweiterung stets sorgfältig geprüft werden. Insbesondere die damit verbundenen komplexen Fragestellungen, wie technische Ausrüstung, geeignete Standortwahl und Finanzierung, erfordern fachkundige Unterstützung. Denn nach der Wachstumsphase sollte eine zügige Entschuldung der Gesellschafter Priorität haben.

Oftmals lassen die vertragsärztlichen Restriktionen jedoch auch innovative Kooperationsüberlegungen scheitern. In vielen Fällen, z.B. reine Kapitalbeteiligungen, sind sie ein Hemmschuh für uneeingeschränktes Wachstum. Nach wie vor ist die Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) die häufigste rechtliche Ausgestaltung der überörtlichen BAG. Aber auch hier sind die unterschiedlichsten Gestaltungsmodelle möglich, z.B. Einbringung in die Gesamthand oder in das Sonderbetriebsvermögen. In steuerlicher und rechtlicher Hinsicht können dabei aber auch Risiken und Fallen schlummern. Daher ist es ratsam, sich vorab fachkundigen Rat einzuholen, um eine erfolgreiche Zusammenarbeit von Anfang an zu gewährleisten.

 


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