„Der Gewinner ist immer ein Teil der Antwort.
Der Verlierer ist immer ein Teil des Problems.“
„Der Gewinner hat immer einen Plan.
Der Verlierer immer eine Entschuldigung.“
„Der Gewinner sagt: ‚Lass mich das für Dich machen.‘
Der Verlierer sagt: ‚Das ist nicht meine Aufgabe.‘“
„Der Gewinner sieht für jedes Problem eine Lösung.
Der Verlierer sieht ein Problem in jeder Antwort.“
„Der Gewinner vergleicht seine Leistungen mit seinen Zielen.
Der Verlierer vergleicht seine Leistungen mit denen anderer Leute.“
„Der Gewinner sagt: ‚Es ist schwierig, aber es ist möglich.‘
Der Verlierer sagt: ‚Es ist möglich, aber es ist zu schwierig.‘“
„Der Gewinner weiß, dass professioneller Rat deutlich mehr Ertrag bringt als er kostet.
Der Verlierer glaubt, alles selbst zu können und macht dabei kostspielige Erfahrungen.“

Die treuhänderische, gemeinnützige Stiftung

Januar 2011

Gutes tun in meiner Stadt

In Deutschland ist die Kinderarmut nach wie vor bedrohlich hoch. Laut einer Studie der Bertelsmann-Stiftung lebt jedes 9. Kind in Deutschland unterhalb der Armutsgrenze. Die Zahlen zeigen, wie wichtig soziales Engagement in der Kinder- und Jugendförderung ist. Die Gründung einer gemeinnützigen Stiftung ist für regionale Unternehmer eine Möglichkeit dauerhaft vor Ort Gutes zu tun.

Wer stiften möchte muss längst kein Millionär sein. Bereits mit einem geringen Einsatz lässt sich viel Gutes tun. Das kann z.B. die Unterstützung der Kinderstation im örtlichen Krankenhaus sein. Mit einem kleinen Beträgen kann den kleinen Patienten eine große Freude bereitet werden.

Wer seine eigene Stiftung mit einem Stiftungskapital von 150.000,00 € ausstattet, kann – ausgehend von einer Verzinsung von drei Prozent pro Jahr – z.B. auch einem Kindergarten einen jährlichen Zuschuss von 4.500,00 € (abzüglich Verwaltungskosten) zur Verfügung stellen. Damit kann dieser beispielsweise seinen Außenbereich für die Kinder attraktiver gestalten, Spielzeug besorgen oder Kindern aus einkommensschwachen Familien die Teilnahme an Ausflügen oder am gemeinsamen Mittagessen ermöglichen. Das Schöne daran ist, dass – sofern der Stifter dies wünscht – dem Kindergarten dieser Betrag Jahr für Jahr zu Gute kommt. Die Wirkung verpufft nicht, sondern hält dauerhaft, i.d.R. für die Ewigkeit an. Für die Stiftung gilt der Grundsatz des Kapitalerhalts. Das bedeutet, dass die Stiftung den Kapitalstock möglichst sicher, aber dennoch rentabel anlegen muss. Die Erträge der Stiftung werden – je nach Satzungsgestaltung – für vom Stifter festgelegte Projekte verwendet oder anderen gemeinnützigen Organisationen zur Verfügung gestellt. So kann der Stifter in seiner unmittelbaren Umgebung Gutes tun und gezielt bestimmen, wen und was er unterstützen möchte.


Rechtsanwältin Melanie Scharf
Deutsche Gesellschaft für Stiftungsförderung

 

Nützliche Adresse für Stifter:

Informationen und Unterstützung bei der Gründung einer gemeinnützigen Stiftung finden Sie auf der Homepage der Deutschen Gesellschaft für Stiftungsförderung mbH unter www.stiften.de