
Emma Lindner pulverisiert oberfränkischen Rekord – Jule Lindner 7. Platz in Eugene/Oregon/USA


Karlsruhe lockt mit seiner Langen Laufnacht Jahr für Jahr hochkarätige Lauftalente zu einem international stark besetzten Meeting. Mit dabei war auch Emma Lindner von der LG Bamberg, die mit dem Ziel einer neuen Bestzeit über 1.500 Meter an den Start ging.
Im zweitschnellsten Lauf des Tages hielt sich die Bambergerin von Beginn an in der Spitzengruppe hinter der Tempomacherin auf. Das dicht gedrängte Feld verlangte den Athletinnen jedoch permanente Aufmerksamkeit ab. Auch Emma Lindner geriet mehrfach aus dem Rhythmus, als sich die Positionen innerhalb der Gruppe verschoben. Kurz vor Beginn der Schlussrunde kam es dann zu einer unglücklichen Szene: Die Pacemakerin verließ die Bahn nicht wie üblich nach außen, sondern lief nach innen auf das Rasenfeld und übersah dabei die direkt hinter ihr laufenden Bambergerin. Emma Lindner musste kurz abbremsen, konnte einen Sturz jedoch gerade noch vermeiden. Anschließend fand sie sich auf Rang zwei wieder.
Auf den letzten 200 Metern versuchte die Studentin noch einmal, sich besser zu positionieren. Dafür musste sie in der Kurve allerdings den längeren Weg über Bahn zwei in Kauf nehmen. Auf den letzten 50 Metern schwanden schließlich die Kräfte, sodass noch zwei Konkurrentinnen knapp vorbeiziehen konnten. Dennoch wurde ihr mutiger Rennverlauf belohnt: Mit 4:17,07 Minuten verbesserte Emma Lindner ihre persönliche Bestzeit deutlich. Bei einem etwas günstigeren Rennverlauf möchte sie diese Marke in den kommenden Wochen weiter steigern.
Ihre Vereinskollegin Eva Jansohn absolvierte in Karlsruhe ihren ersten 800-Meter-Lauf der Saison. Mit ihrer Endzeit von 2:14,21 Minuten zeigte sie sich jedoch nicht ganz zufrieden. Da sich ihre Beine bereits beim Aufwärmen nicht optimal angefühlt hatten, hofft sie, ihre Zeit bereits am kommenden Wochenende bei der Sparkassen-Gala in Regensburg deutlich zu verbessern.
Währenddessen kämpfte Jule Lindner am selben Tag in Lexington im US-Bundesstaat Kentucky um die Qualifikation für die nationale Collegemeisterschaft der USA. Nur die wenigsten Athletinnen und Athleten schaffen dieses Ziel bereits im ersten Studienjahr. Jule Lindner ließ jedoch von Beginn an keine Zweifel an ihrem Vorhaben aufkommen.
Für die direkte Qualifikation war ein Platz unter den ersten drei Läuferinnen des Vorlaufs erforderlich. Die Taktik sah daher vor, die als stärker eingeschätzte Angelina Napoleon zunächst ziehen zu lassen und sich selbst mit hohem Tempo auf Rang zwei abzusetzen. Genau diese Vorgabe setzte die junge Athletin konsequent um. Bereits nach dem ersten Kilometer lief sie ein weitgehend einsames Rennen auf dem zweiten Platz. In starken 9:46,95 Minuten überquerte sie schließlich als Zweite die Ziellinie und sicherte sich souverän das Ticket für die nationale Collegemeisterschaft.
Dort wartet nun hochkarätige Konkurrenz auf die Bambergerin. Mit Spannung darf erwartet werden, zu welcher persönlichen Bestzeit sie dort fähig sein wird. Anschließend wird auch Jule Lindner ihre Koffer packen und für die Deutschen Meisterschaften nach Deutschland reisen.
Gemeinsam mit ihrer Schwester Emma wird sie dann im roten Trikot der LG Bamberg in Bochum an der Startlinie stehen.


Nicht die Route 66 sondern die 66 Vorschläge der Finanzkommission Gesundheit auf unglaublichen 483 Seiten haben uns beschäftigt und werden Sie, meine lieben Kunden, noch viele Jahre schmerzhaft begleiten. Was die Damen und Herren ausgebrütet haben und am Ende 20 Milliarden einsparen soll, ist nichts anderes wie eine Aufzählung aller Themen, die irgendwann einmal durch das mediale Dorf getrieben wurden. Klar, eine Reform muss sein, aber am Ende sollte die Regierung nicht vergessen, wer sie ins Amt gewählt hat. Die Bürger dieses Landes sind bereit, Lasten zu tragen, aber man darf auch erwarten, dass von der Politik nicht immer wieder ein neuer Stuhlkreis gebildet wird. Die Unfähigkeit, an der Tankstelle zu handeln, die Verweigerung die Lebenswirklichkeit zu erkennen und den Menschen, die zur Arbeit gehen, zu helfen ist eines, den Sozialstaat endlich zu verschlanken etwas anderes. Lange hat man Reformen aufgeschoben oder nur kleinste Änderungen episch diskutiert. „Gute Zeiten schaffen schwache Männer. Und schwache Männer schaffen harte Zeiten.“ (G. Michael Hopf).
Selten hat ein Zitat so gut gepasst wie heute – auf den Kanzler aus dem Sauerland.
Nur der „große Friedensstifter Donald T.“ und die vielen Frieden, die er geschaffen hat, nachdem er mit Kriegen begonnen hat……….seine völlige Fehleinschätzung zur militärischen Stärke des Irans und die Offensichtlichkeit der Selbstbedienung durch seine Entourage sind noch unerträglicher als das tägliche Versagen der deutschen Politik. Oli Welke hat Recht, wenn er sagt, dass es überhaupt kein Comedy mehr bedarf, das bekommt man tagtäglich ungefiltert vorgesetzt, das kann man sich gar nicht ausdenken.
Schauen wir, was das Wahljahr 2026 für uns noch bringt. Im ersten Teil der Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg ist es nicht gelaufen, wie sich das die beiden Regierungsparteien vorgestellt haben. Ich vermute, dass uns die noch härtere Landung in Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt bevorstehen wird.
Freuen Sie sich auf die Beiträge – und lesen Sie die Sachen, die Sie interessieren. Den Neugründern sei empfohlen, MEDVS intensiv anzusehen.
hr
Heinz – Peter Fischer
Geschäftsführer Pro Concept, Bayerischer Ärzteservice

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Wollen wir nicht drum herumreden. Isch over, wie Herr Schäuble einst sagte. Was soll man
noch denken angesichts der Hilflosigkeit und des herrschenden Dilettantismus auf der
politischen Bühne. Da fördert die Finanzkommission 66 Vorschläge für die GKV zutage, die just
nach den Landtagswahlen und kurz vor Ostern ins Nest gelegt werden. Offensichtlich glaubt
die politische Elite wirklich, dass der Deutsche Michel so dumm ist, dass er sich nicht bis zur
nächsten Wahl erinnern kann, wer ihm diese genialen Vorschläge untergeschoben hat.
Ich möchte gar nicht auf die einzelnen Punkte eingehen, da reichen nicht 10 Newsletter um
sich inhaltlich mit den vorgelegten 483 Seiten (wovon immerhin 36 Seiten Fußnoten waren)
tiefer zu beschäftigen. Wir schauen nur auf die beiden besonders netten Aussagen zur
Beendigung der extrabudgetären Situation (6.3.8 Reformempfehlung Nr. 9: Begrenzung in der
EGV) und die Absenkung der technischen Fächer um 20-30 % (6.3.18 Reformempfehlung Nr.
19: Absenkung der Bewertung des technischen Leistungsanteils im EBM). Die Kombination
dieser beiden Punkte – in Kombination mit der Absenkung der GOÄneu für technische Fächer
wie die Radiologen muss erhebliche und berechtigte Zweifel am Zielbild der handelnden
Personen haben, weiterhin niedergelassene Praxen zu akzeptieren. Vielmehr geht es nun
stringent in Richtung Staatsmedizin, weil der Staat – wir sehen es tagtäglich – alles besser und
effizienter machen kann. Wie sagte Erskine Caldwell:
„Eine gute Regierung ist wie eine geregelte Verdauung;
solange sie funktioniert, merkt man von ihr kaum etwas.“
Dass dem nicht so ist, dürfen wir jeden Tag aufs Neue erleben. Wenn wir die oben
dargestellten Beispiele inhaltlich anschauen, passiert doch folgendes. Zuerst werden die
Honorare der Strahlentherapeuten, wie alle anderen auch, gedeckelt. Das bedeutet nichts
anderes wie eine Rationierung. Wie erklärt man dann dem Tumorpatienten, dass er sich jetzt
leider gedulden muss, weil das Budget zu Ende ist? Darauf darf man gespannt sein. Aber
getreu dem Motto – schlechtes tun und andere dafür den Kopf hinhalten lassen – muss dann
der Mediziner vor Ort dem schwer kranken Patienten oder seinen Angehörigen Rede und
Antwort stehen und nicht der versagende Staat oder die Kassenvertreter. Ebenso ist die
Berechnung im Fall einer Absenkung doch recht simpel. Schauen wir auf den Radiologen:
Bisher Einnahmen 100 Geldeinheiten
Diese 100 Geldeinheiten teilen sich in 80 Geldeinheiten GKV und 20 Geldeinheiten PKV auf.
Jetzt nehmen die die durchschnittlichen Kosten weg – das wären 70 Geldeinheiten, verbleiben
immerhin 30 Geldeinheiten. Wenn ich jetzt von den GKV-Einnahmen 30 % abziehe, fallen 24
Geldeinheiten unter den Tisch und die neue GOÄ werden nochmals mit 30 % Absenkung bei
den Schnittbildern zuschlagen. Das bedeutet eine Abstufung von 6 Geldeinheiten. Kommen
wir zum Ergebnis: 100 – 70 – 24 – 6 = „0“. Ja, man erwartet, dass der niedergelassene
Radiologe nicht nur für 0.- € arbeitet, nein er darf zur Belohnung auch noch einen
millionenschweren Kredit aufnehmen und kann wahrscheinlich schon nach 60
Wochenstunden nach Hause gehen. Finde den Fehler?!
„Der Staatsdienst muss zum Nutzen derer geführt werden, die
ihm anvertraut werden, nicht zum Nutzen derer, denen er
anvertraut ist.“
(Marcus Tullius Cicero)
Diese Haltungsgrundlage ist völlig verloren gegangen. Herzhaft gelacht habe ich dann noch,
als der unbeliebteste Kanzler aller Zeiten (ja, das hätte sich Herrn Merz so nicht träumen
lassen; vorher Schulden ausgeschlossen, dann das größte Schuldenpaket mit der alten
Regierung verabschiedet, im ersten Wahlgang gescheitert und nun der Verkünder der größten
Krisen der Sozialversicherungen und des schlechtesten Wirtschaftswachstums der
Bundesrepublik Deutschland) uns noch erzählt, dass die Regierung den Arbeitgebern
vorschlägt, den Arbeitnehmern eine steuer- und abgabefreie Zulage zu zahlen. Die Regierung
nimmt permanent mehr Geld, handelt nicht, wenn es angesagt wäre (Benzinpreise) und
schlägt dann noch vor, dass die ohnehin kriselnde Wirtschaft mal eben jedem Mitarbeiter
1000.- € zusätzlich auszahlt. Früher galt noch der Konnexitätsgrundsatz – also wer bestellt,
muss auch bezahlen. Aber mittlerweile schert das keinen einzigen Politiker mehr. Die eigene
Versorgung ist gesichert, das ist das, was zählt. Wenn da draußen Menschen als Angestellte
oder noch dümmer – als Selbstständige arbeiten – hat man nur ein Ziel. Diesen Leuten das
Leben schwer zu machen und bloß nicht den erzieherischen Effekt aufgeben. Denn wer sich
kein Benzin mehr leisten kann, steigt ggf. eher auf das Elektroauto um. Das wäre eine billige
Unterstellung? Eher doch die harten Fakten auf den Punkt gebracht. Wer nicht hört, muss
eben fühlen. Zu dem größten Friedensstifter aller Zeiten (GRÖFAZ) – ja dem Dealmaker aus
den USA – kann man nicht mehr viel sagen. Täglich grüßt das Murmeltier und die Welt um ihn
herum denkt schon, er zeigt Anzeichen des Alters. Da wartet man ab, bis im Iran
wahrscheinlich bis zu 50.000 Menschen auf offener Straße umgebracht werden, weil zu dem
Zeitpunkt der „böse Diktator“ Maduro noch schnell vom „Keramikthron“ abgeholt werden
musste, um mit möglichst großer medialer Darstellung im Jogginganzug in die USA geflogen
zu werden. Hat sich danach etwas für die Menschen in Venezuela geändert – wohl eher nicht.
Der Amerikaner ist eben jemand, der gerne Staub aufwirbelt aber nie etwas richtig zu Ende
bringt. Daher sind die Freunde aus Übersee auch derart auf der ganzen Welt beliebt. Dass man
nun seit Ende Februar zwar pausenlos Einrichtungen bombardiert und der böse Iraner dann
auch noch zurückschießt (hat Trump das wirklich so falsch eingeschätzt) und sich dann noch
erdreistet, die Straße von Hormuszu sperren, hat mich offen gestanden nicht überrascht; aber
ich bin auch kein amerikanischer Präsident (der Beste!!!) oder aus seinem Beraterstab.
Interessant finde ich nur, dass das Privatvermögen der Informierten – nennen wir es an der
Stelle neutral – immer weiter ansteigt. Weit über ein faires Maß hinaus.
„Der beste Kaufmann ist der Krieg. Er macht aus Eisen Gold.“
(Friedrich Schiller)
Vermutlich wird der Dealmaker dem Iran folgenden Vorschlag machen.
a.) Der Iran muss auf Atomwaffen verzichten
b.) Die Verwertung des Öls aus dem Iran wird geteilt; 65 % die USA, 35 % der Iran
c.) Den Wiederaufbau im Iran zahlt die EU
Ein echtes Win/Win/Win Geschäft. Warten wir ab, ob ich Recht behalte. Faktisch kann Herr
Putin weiterhin die Ukraine intensiv angreifen, dort fehlen mittlerweile Soldaten und dazu
kann er aufgrund desIrankriegs auch noch sein Öl wieder zu erhöhten Konditionen verkaufen.
Offensichtlich hatte der amerikanische Präsident einen umfangreichen Plan, wie er als
GRÖFAZ schnell wieder Kriege beenden kann, die er selbst angefangen hat.
Gibt es noch Lichtblicke? Ja, man kann es nicht glauben. Ungarn hat es geschafft und sich von
seiner „Familiy and Friends“ Truppe getrennt. Viktor Orban ist Geschichte und damit ist
einerseits das troyanische Pferd Russlands in der EU endlich nicht mehr am Ruder,
andererseits sieht man, dass Besuche von JD Vance doch nicht immer zum gewünschten Erfolg
führen.
„Manchmal trifft Dich das Leben wie ein Ziegelstein. Verliere
dann nicht Deine Zuversicht.“
(Steve Jobs)
Wie in jedem Newsletter habe ich wieder einige sehr interessante Beiträge für Sie
zusammenstellen können. Besonders interessant finde ich MEDVS. Nein, es ist hier nicht die
Xte Factoringgesellschaft, die PKV-Honorare gegen Entgelt für Sie ankauft. Diese
Verrechnungsstelle kauft GKV-Honorare an. Dass das möglich war und ist, war mir völlig neu
und das, obwohl ich schon seit 34 Jahren in dem Segment arbeite. Das Produkt MEDVS gibt es
auch erst seit Beginn des Jahres und wirklich jeder, der sich einmal mit dem Beginn einer
Einrichtung und den verzögerten Auszahlungen der KV beschäftigt hat, wird so eine
Möglichkeit sehr schätzen. Das ergänzt sich wunderbar mit dem Produkt MEDIPULSE, dass den
Ärzten als eine Art Copilot zur Verfügung steht und Ihnen weit bevor der Steuerberater eine
Auswertung erzeugt, einen klaren Überblick über Ihre finanzielle Situation bietet. Da die
Entwickler hier noch viel vorhaben, darf man gespannt sein, wie sich das Produkt
weiterentwickelt. Schön ist es, wieder technische Themen im Newsletter zu haben. Neben
Effigos, die dem Personal digital die richtige Lagerungs- und Aufnahmetechnik mit dem
anatomischen Lernen verknüpfen und so die nächste Generation des radiologischen Personals
auszubilden helfen, zeigt uns Ulrich medical wie mit einer optimalen Kontrastierung und
einem reibungslosen Ablauf verlässliche Diagnostik mit dem CT umzusetzen ist. Mit CT motion
Spicy und dem Contrast Booster hat man zwei Lösungen zur Hand, die sich optimal ergänzen.
Auch Siemens Healthineers hat uns mit der Vorstellung der neuen Produkte sehr glücklich
gemacht. Der neue 6 D Tisch für das Halcyon – ich durfte diesen im Werk anlässlich des
Innovation Circle ansehen – die Hypersight Funktionalität und das SGRT System Identify sind
am Ende konsequente Weiterentwicklungen einer ohnehin sehr guten Technik.
Lesen Sie und bei Bedarf kontaktieren Sie die Kooperationspartner gerne direkt – Sie können
nur profitieren! Sollten Sie unsere Informationen nicht mehr lesen wollten, darf ich Sie bitten, sich
unkompliziert auszutragen.
Ihr
Heinz Peter Fischer
Gestern war ich auf einen Nachfolger-Tag der IHK-Oberfranken. Da durfte ich erleben, wie der Mittelstand versucht– one man shows bis zu großen Firmen – Nachfolger zu finden. Die Diskussion schwankte zwischen „home office“, „new work“, „remote“ oder schlicht anderen Arbeitszeitmodellen. Als ich dann eingeworfen habe, dass das alles denkbar und machbar ist, nur man schon noch den persönlichen Einsatz bei 40 plus x Stunden sehen sollte – wenn man denn die gleichen Gewinnerwartungen hat – wurde ich von einer jüngeren Dame barsch korrigiert. Aus Ihrer Sicht wäre mit modernen Arbeitsmanagement eine höhere Effektivität bei gleichem Erlös denkbar. Gut habe ich gedacht, dann habe ich wohl in den letzten 33 Jahren etwas falsch gemacht. In meiner Branche wie beim Arzt ist es relativ einfach – mehr Zeit bedeutet mehr Umsatz. Eine Umsatz- und Gewinnsteigerung wie manche Investoren bei ausoptimierten Praxen anstreben ist – gelinde gesagt – ein frommer Traum. Wie sagte schon David Rockefeller: „Erfolg im Geschäftsleben erfordert Ausbildung, Disziplin und harte Arbeit. Doch wer sich davon nicht abschrecken lässt, für den sind die Chancen heute genauso groß wie eh und je“. Freuen Sie sich auf die Beiträge – allen voran das neue BSG-Urteil, das mal wieder zu Problemen führen wird.
Ihr
Heinz – Peter Fischer
Geschäftsführer Pro Concept, Bayerischer Ärzteservice

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Ein bisschen wollte ich schweigen, da die Vorgänge um die große Politik dann einen normal
denkenden Menschen immer wieder fassungslos zurücklassen. Aber ich habe mich schon
Mitte letzten Jahres entschieden, einen Selbsttest durchzuführen. Ich wollte wissen, wie es
ist, wenn man keine Medien konsumiert. Also hatte ich meine zwei Tageszeitungen und die
Wochenzeitung abbestellt und mich einem morgendlichen Frühsport – Powerwalk 5,4
Kilometer täglich – verschrieben. Was soll ich sagen, keine Nachrichten wirken durchwegs
positiv, der Kopf wird durchgepustet (meine Kritiker werden sagen: „Wo nichts ist, kann auch
nichts belüftet werden“) und man geht wesentlich unbelasteter durch die Welt. Vielleicht ist
das auch die Sicht des Prekariats, also der einfachen Leute…..die dann dazu neigen, den
extremen Parteien zuzustimmen. Denn einfache Wahrheiten dringen besser durch als
komplizierte Wendungen mit „wenn und dann“. Seit einigen Wochen darf man hier in Bayern
– speziell auch in den Städten – an jedem Laternenpfahl mehrere Wahlempfehlungen für die
anstehende Kommunalwahl entgegennehmen. Da lächeln einen mit knappsten Botschaften
die Kandidaten an und werben um das einzige Faustpfand, das der Wähler hat – die Stimme.
Besonders dreist fand ich hier, dass die CSU damit warb…“XY für UNS in den Stadtrat“. Müsste
es nicht mindestens heißen für SIE oder geht es tatsächlich nur noch um die zu wählenden
Kandidaten und deren Position. Wird nach der Meinung des Bürgers gefragt oder gar die
90×60 cm großen Schlaglöcher – wir reden jetzt nicht von der Grenzregion zum östlichen
Nachbarn, sondern von einer Stadt wie Bamberg – thematisiert? Natürlich nicht und daher
darf am Ende auch nicht wundern, wenn nachher nicht das gewünschte Ergebnis der
Demokraten am 8.3.26 vorliegen wird.
„Wahlen alleine machen noch keine echte Demokratie.“
(Nelson Mandela)
Wie soll das alles weitergehen? Wir haben einen außenpolitisch agierenden Kanzler, der
innenpolitisch, statt von seiner Richtlinienkompetenz Gebrauch zu machen, sich gerne in
Talkshows verheddert, altklug daherkommt und sich vom Koalitionspartner – der Reflexhaft
immer nach einer Verbesserung der sozialen Lage, Steuererhöhungen oder am liebsten weiter
an einer signifikanten Umverteilung arbeitet – durch die Arena getrieben wird. Selbst solch
durchschnittliche Genossen wie der Finanzminister, der Politik statt Wirtschaft studiert hat
(immerhin mit Abschluss) oder der Ministerin für Arbeit und Soziales, Frau Bas, bringen
unseren Sauerländer immer wieder in Verlegenheit und den Rest der arbeitenden
Bevölkerung auf die Palme. Nicht umsonst hat die SPD selbst bei den einfachen Arbeitern und
Arbeitslosen nur einen Anteil von 9 %. Was das bedeutet, kann man sich ausmalen; die SPD
lebt von den Rentnern, aber die werden im wahrsten Sinn des Wortes aussterben. Ein Plan zur
Belebung ist nicht erkennbar; wie auch….dazu bedarf es umsetzbarer Ideen und nicht einer
Diskussion im Klassenkampfstil. Kommen wir zur Gesundheitspolitik. Nach langem Rätselraten
wie denn die aktuelle anhaltende Krise bewältigt werden soll, kam der kümmerliche Wurf der
Gesundheitsministerin. Man möchte durch Reformen, eine Effizienzsteigerung und die
Digitalisierung („made in germany“ – LOL) die Probleme in den Griff bekommen. Mehr Geld
kann nicht mehr die Lösung sein. Oh, wie wahr.
„Die Kunst des Regierens besteht darin, Reformen zu machen,
bevor sie zur Notwendigkeit werden.“
(Charles-Maurice de Talleyrand-Perigord)
Gehen wir auf die Punkte ein:
Strukturreformen statt Finanzspritzen: Jetzt kommt der Brüller > die Einführung eines
Primärarztsystems und die Neuordnung der Notfallversorgung. Ja, wäre schön, wenn es
genügend Hausärzte geben würde und die, die da sind, überhaupt noch Patienten aufnehmen
könnten; ich würde sagen eine glatte Themaverfehlung. Und zum Stichwort Notfallversorgung
– ja würde passen, wenn wir denn die maßlose Inanspruchnahme der Kliniken entsprechend
auch reglementieren würden. Steht das in Aussicht? – NEIN.
Finanzielle Stabilisierung: Um die Beitragssätze der GKV und Pflegeversicherung zu
stabilisieren sind Einsparungen notwendig – ohne Denkverbote. Allein die Diskussion um
Selbstbeteiligungen oder Reduzierung beim Zahnersatz haben gezeigt -> wegnehmen wird
nicht so einfach funktionieren. Auch hier meine Bewertung > ungeeignet.
Entbürokratisierung: Wunderbar…..das höre ich seit über 30 Jahren, passiert ist das genaue
Gegenteil. Das sieht man deutlich am ausufernden Staat; statt schlanker zu werden, gibt es
immer neue Posten für Minister, Staatssekretäre und Beamte und alle müssen eine Aufgabe
haben, die natürlich….Sie haben es erraten….Bürokratie auslöst. Bewertung: eine
Luftnummer!
Resilienz und Sicherheit: Offensichtlich hat man in Berlin nachgedacht; wie lange würde ein
deutsches Gesundheitswesen unter einer Bedrohung von außen standhalten; ist das System
verteidigungsfähig? Natürlich nicht und das bringt keine Ersparnis, sondern kostet schlicht
Geld. Idee ist richtig, aber kostet Geld und spart keines ein. Was es bedeutet, wenn ein paar
linke Terroristen in Berlin ein Stromkabel zerstören, durften zwischen 45 und 100.000 Berliner
vier Tage lang in der Kälte und Dunkelheit genießen.
Digitalisierung: Ja eine schöne Idee, die auf dem Papier Geld spart. Aber dazu bedürfte es in
Deutschland doch erst mal einem politischen Willen; der kostet Geld, da wir heute statt echter
Digitalisierung nur ein Formblatt auf dem PC vorfinden, das im besten Fall noch ausgedruckt
und unterschrieben werden muss. Zu guter letzt werden wir spätestens beim Datenschutz
wieder scheitern. Deutschlandtempo eben; daher hier die Bewertung > eine reine Worthülse
ohne Wert.
Krankenhausreform und -finanzierung: Ich kann jeden Krankenhausgeschäftsführer nur
bedauern. Das aktuelle Sterben der Krankenhäuser ist politisch gewollt. Natürlich bestehen
Doppelstrukturen, die haben wir Jahrzehnte gepflegt. Jetzt aber mit der Dampfwalze über die
Struktur zu fahren, wird es nicht besser machen. Das unkontrollierte Sterben auch gesunder
Häuser und Strukturen, haben die politisch handelnden Personen zu verantworten.
Bewertung > setzen „6“.
Natürlich könnten Sie einwerfen, warum kritisiert der Typ aus Bamberg so hart. Einfache
Antwort – weil es wahr ist! Sehen Sie ein anderes Ergebnis als ich? Gerne nehme ich Ihre
Anregungen auf und korrigiere die in meinem nächsten Newsletter, wenn ich daneben liegen
sollte. Aber ich sollte darauf hinweisen, dass ich seit 33 Jahren keine guten Vorschläge mehr
gesehen habe. Schlimm, aber offensichtlich noch steigerungsfähig angesichts der aktuellen
Hilflosigkeit.
„Wer die Wahrheit hören will, den sollte man vorher fragen,
ob er sie ertragen kann.“
(Ernst R. Hauschka)
Was gibt es noch zu berichten? Ach ja, ich hatte Ihnen ja versprochen über meinen Prozess
mit meinem „Geschäftspartner“ zu berichten. Ich habe gewonnen! Der Gegner ist aber, wie
zu erwarten, am letzten Tag der Frist selbstredend in Revision gegangen. Warum ihm das sein
Anwalt geraten hat, weiß nur dieser. Das Urteil war zu eindeutig. Da das Urteil aber ein
vollstreckbarer Titel ist und mein Gegner offensichtlich der Meinung war, ich hätte nicht die
110 % der Summe, die ich als Prozessbürgschaft hinterlegen müsste….habe ich ihn eines
Besseren belehrt und den Gerichtsvollzieher bemüht. Das Einfrieren der Konten hat dann
Wirkung gezeigt. Ob ich mich gefreut habe? Nein, für mich zählt der Vertrag und wenn man
sich nicht an die geschriebene Vereinbarung hält, lässt mich das grundsätzlich am
wirtschaftlichen Zusammenleben zweifeln. Wie immer haben wir noch Beiträge von
Kooperationspartnern. Zuerst weist Herr RA Preißler auf die neueste Entscheidung des 12.ten
Senats des BSG hin, das Klinikkooperationen plötzlich zu einer sozialversicherungspflichtigen
Tätigkeit umgedeutet werden – auf die Ärzte einer BAG hin. Daher sollten alle Kooperationen
gewissenhaft überprüft werden, um potenziellen Schaden zu vermeiden. Dann freut uns der
Beitrag der ISP Healthcare zum Thema der Optimierung der MVZ-Strukturen. Der Kostendruck,
die Probleme in der Personalbeschaffung, die Umsetzung digitaler Versorgungspfade lösen
eine Kaskade an Problemen aus, die im Rahmen einer Transformation strukturell zu lösen sind
– suchen Sie das Gespräch, Sie finden Profis der Umsetzung vor! Persönlich sehr gefreut hat
mich der Beitrag von Herrn Pravida von der gleichnamigen Firma. 100 Jahre Erfahrung am Bau
(!!!) und die Spezialisierung beim baulichen Strahlenschutz machen Herrn Pravida mit seiner
Firma – die übrigens aus der Oberpfalz kommt (also gibt es nicht nur gutes Bier aus der
Region!) – zu einem echten Kenner der Szene. Bunker bauen……kann er!!! Dann hatte ich noch
das Vergnügen, Herrn Hertlein von der Firma MPS am Rand des Lebkuchenkongresses in
Nürnberg kennenlernen zu dürfen. Medizinphysik, Software, Strahlenschutz und
Medizintechnik aus einer kompetenten Hand. Das ist gerade für Radiologen und
Strahlentherapeuten als Dienstleistung nicht zu unterschätzen. Lesen Sie und bei Bedarf
kontaktieren Sie die Kooperationspartner gerne direkt – Sie können nur profizieren!
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Heinz Peter Fischer

Jetzt wollte ich eigentlich im September einen Newsletter für Sie auf den Weg bringen, aber
einerseits gab es nur die dauerhaften politischen Krisen und andererseits war ich, um es
freundlich auszudrücken, deutlich überarbeitet – also sozusagen mit dem Kopf unter Wasser.
Mittlerweile habe ich mich ein Stück weit freigeschwommen – auch dank meines Teams – und
kann nun wieder in die Tasten greifen.
Es freut mich außerordentlich, dass ich derzeit wieder mehrere junge Kollegen – Radiologen
und Strahlentherapeuten – beim Weg in die Selbstständigkeit begleiten darf. Dass ich das im
fast erreichten Rentenalter noch erleben darf, war und ist doch der positive Aspekt des Jahres
2025 für mich! War das Jahr negativ?
Ja – und zwar außerordentlich! Auf der einen Seite war es geschäftlich eine Offenbarung, denn
Anfang des Jahres hat mich ein sogenannter „Geschäftspartner“, mit dem ich einen klaren
schriftlichen Vertrag hatte, um einen mittleren sechsstelligen Betrag „übervorteilt“ und hat
mir dann rotzfrech noch ins Gesicht gesagt – ich könne ihn ja verklagen, man sehe sich dann
frühestens in zwei Jahren vor Gericht. Gut, da waren wir nun schon nach rund fünf Monaten,
aber das auch nur weil ich dem „schlechten Geld“ noch Gutes hinterherwerfen musste, um
überhaupt vor Gericht landen zu können. Als dann mein ehemaliger Mitarbeiter und der
Kunde für mich ausgesagt haben und der jetzige Prokurist des „Geschäftspartners“ der
nachvollziehbarerweise etwas anders geschildert hat („wessen Brot ich ess, dessen Lied ich
sing“) muss man den Satz der Richterin – „…es ist eine Ermessensentscheidung…“ schon als
schwer verdaulich sehen. Wie es ausgeht, werde ich berichten, im Dezember ist Verkündung.
„Nur die Lüge braucht die Stütze der Staatsgewalt. Die
Wahrheit steht von alleine aufrecht.“
(Thomas Jefferson)
Dann ist mir noch ein sehr großes Geschäft mit einem Investor geplatzt und ja, die Arbeit ist
an der Stelle sehr anstrengend und langwierig (mehrere Jahre) und es ist sehr schmerzhaft,
wenn es dann nicht umgesetzt wird, da die eingesetzte Zeit nicht doppelt verkauft werden
kann und man dann immer in dieser 0-1 Phase hängt. Himmelhochjauchzend……..oder zu Tode
betrübt. Und glauben Sie mir, nach 30 Jahren Proconcept und 33 Jahren Selbstständigkeit bin
ich sehr viele Rück- und Nackenschläge gewöhnt, aber wenn einem das zentrale Geschäft des
Jahres wegfällt, dann nimmt dies apokalyptische Ausmaße an – ein echtes wirtschaftliches
Armageddon. Jetzt könnten Sie natürlich sagen: „der jammert auf hohem Niveau“, aber selbst,
wenn es so wäre, so habe ich doch mit meinem Einsatz von 60-80 Stunden wöchentlich über
die letzten drei Jahrzehnte – mit weniger Urlaub als der kleinste Angestellte, mit effektiv null
Krankheitstagen – alles investiert was ich zu bieten hatte. Diese Grundtugenden wie Fleiß und
Ehrgeiz, und diese Fähigkeit mit Rückschlägen umgehen zu können – Resilienz – zeichnen den
Selbstständigen aus. Diese fehlen heute fast überall – wohltuende Ausnahmen wie eingangs
beschrieben – ausgenommen.
Daher verwundert es auch nicht, wenn man sieht, dass die Anzahl der Existenzgründer über
alle Branchen hinweg in den letzten 20 Jahren um fast zwei Drittel (!!!) abgenommen hat.
Daher ist die Entwicklung in den Praxen, da eben kaum noch jemand bereit ist mehr als 40
Stunden zu arbeiten, kein spezifisches Problem des Gesundheitswesens oder der Radiologie
oder Strahlentherapie, sondern eine gesamtgesellschaftliche Entwicklung. Was kann man
daraus mitnehmen? Der Eintritt der Investoren ist ein Spiegelbild der Unternehmer Ärzte. Je
weniger bereit sind, mehr zu leisten, desto effektiver wird der Zugang der Investoren sein und
diese treffen auf ein williges Volk an angestellten Ärzten, die eben 40 – x Stunden arbeiten,
keine Verantwortung tragen und am Ende nur ordentlich für das lange Studium entlohnt
werden wollen.
„Es gibt nur einen Weg Großartiges zu leisten. Zu tun, was man
liebt.“
(Steve Jobs)
Steve Jobs hat wie viele der Unternehmermediziner seine Arbeit geliebt. Werfen wir den Blick
auf die Politik. Der Ankündigungskanzler wie die TAZ ihn genannt hat, performt nicht wirklich.
Woran liegt es? Sind die Hürden zu hoch, die Probleme zu vielfältig oder – und das kommt
wohl eher ran – versucht man mit alten Pseudo Lösungen und Aussitzen der Krisen die
Schwierigkeiten in Luft aufzulösen. Es war der Sommer der Veränderung, der Herbst der
Reformen nach den schnell auf Pump besorgten Milliarden. Grenzen dicht, Infrastruktur
endlich erneuern, Rüstung mobilisieren, Sozialstaat reformieren…….was wurde uns, dem
dummen Stimmvolk, wieder alles versprochen. Daraus geworden ist effektiv nichts. Die
anstehende und notwendige Rentenreform – die wieder nur optische Korrekturen verspricht
und mit harter Einflussnahme der Altvorderen auf die jüngeren Abgeordneten erzeugt wurde,
stellt keine Lösung dar. Ähnlich in der Pflege- oder Krankenversicherung. Ich habe mich schon
oft gefragt, warum wir nicht in der Lage sind, größere Reformen auf den Weg zu bringen.
Einfach: Wir haben weder die Ideen noch den Mut, um die Wähler zu verschrecken. Aber es
bringt uns allen nichts, wenn wir weiter mit 200 km/h mit verbundenen Augen auf der
Autobahn fahren – der Aufschlag kommt unweigerlich. Umso später wir reagieren, desto
schmerzhafter wird es sein. Wenn wir uns – diejenigen, die im Gesundheitswesen arbeiten –
selbst die Frage stellen, wie wir das Gesundheitswesen reformieren würden…….die Vorschläge
wären überschaubar oder gar nur KI generiert. Gerne stelle ich solche Fragen bei
Neueinstellungen – die Gesichter der Bewerber sind immer gleich…….leer und ratlos.
„Wenn wir kein Geld haben, dann brauchen wir wenigstens
gute Ideen.“
(Oskar Lafontaine)
Auch wenn Hendrick Streeck mit seiner Aussage, ob man Hochbetagten jede denkbare
Medizin noch gönnen wolle, harte politische Prügel bezogen hat……von Kritik der CDU-
Kollegen über die Stiftung Patientenschutz bis hin zur Linken, die es als beschämend
bezeichneten das auszusprechen…….was im Übrigen schon lange in der Medizinethik
diskutiert wird, er hat es ausgesprochen. Ob man das nun gut findet oder nicht sei
dahingestellt. Es muss aber die Frage erlaubt sein, ob wir teure Medizin für jeden
Lebensabschnitt bezahlen wollen und können oder wie andere Länder schon die Frage stellen,
ob beispielweise eine Wiedereingliederung ins Arbeitsleben möglich ist, oder ob man das
Thema eben mit einer extrem verzögerten Terminkette löst. Einfach formuliert, fehlt das
Angebot, geht auch die Nachfrage zurück. Der Umkehrschluss ist ja immer wieder ein
klassischer Vorwurf der Ökonomen, es läge ein angebotsinduzierter Nachfrageüberhang vor.
Fakt ist, dass die Altersgruppe ab 65 Jahren mit im Schnitt 14 TEUR pro Jahr die höchsten
Kosten produziert, ab dem 85 Lebensjahr gar knapp 29 TEUR und im letzten Jahr TEUR 45.
Aber wenn wir nicht mehr diskutieren dürfen, nicht mehr miteinander reden können, weil
man den politischen Weg des anderen nicht mag, wozu treffen sich die Politiker dann in den
Landtagen oder im Bundestag. Früher ging es um das Ringen einer vernünftigen Lösung für
alle, heute beschleicht einen das Gefühl, dass immer erst einmal die Klientelpolitik der derzeit
herrschenden Klasse bedient werden muss. Gehen wir kurz zum größten „Deal Maker“ der
Welt. Ja, ich meine tatsächlich den amerikanischen Präsidenten, der den von Herrn Putin
vorgegeben Diktatfrieden spannend fand und dem ukrainischen Präsidenten gleich ein
Ultimatum gestellt hat……..das er später wieder relativierte. Ohne Umschweife, man hat das
Gefühl, das die Politik im Weißen Haus nur noch aus Geschäften besteht. Wie kann es sein,
dass wir zwischen einem US-Präsidenten, der sich für den „Klügsten aller Zeiten hält“ („Mein
IQ ist einer der höchsten – und ihr alle wisst das! Bitte fühlt euch nicht dumm oder unsicher,
es ist nicht eure Schuld“) und einem Imperialisten wie es Putin ist…….die Europäer wie
willenlose Idioten agieren? Nicht nur, dass wir seit Jahren nach wie vor russisches Öl und Gas
kaufen, parallel die Ukraine im Abwehrkampf unterstützen……….wir schaffen es nicht einmal
eine einheitliche Linie zu erzeugen, sondern versuchen relativ einfältig den Krieg weg reden
zu wollen. Dass das nicht funktioniert, wundert mich an sich nicht.
„Die Menschheit muss dem Krieg ein Ende setzen, oder der
Krieg setzt der Menschheit ein Ende.“
(John F. Kennedy)
Auch ein amerikanischer Präsident, aber im Gegensatz zum aktuellen………hatte der zumindest
eine klare Leitlinie mit der Strategie des Friedens, nach der er handelte. Über Politik hier
weiter nachzudenken, bringt uns leider nicht weiter. Wir können es ohnehin nicht ändern und
werden uns noch verwundert die Augen reiben. Ich persönlich wünsche mir aber eine Phase
des Friedens auf diesem Planeten, damit wir uns mit anderen Themen beschäftigen können.
Das Gesundheitswesen möchte ich heute nur kurz streifen, zu schnell dreht sich hier der Wind,
als das man noch eine richtige Richtung ausmachen könnte. Krankenhausreformen, die
mindestens bis 2027 noch etliche Kliniken verschwinden lassen, Erhöhung der Ausgaben der
Kassen, die nicht gedeckt sind, die Steigerung der Beiträge bei den gesetzlichen und privaten
Kassen, fehlendes Personal und trotzdem schaffen wir nicht eine zentrale Stelle zur
Anerkennung von ausländischen Fachpersonal,sondern lassen das auf Ebene der Bezirke. Eine
GOÄneu, die für die technischen Fächer generell nicht spannend aussieht……bei der
Diagnostik rund 30 % Abwertung bedeutet – ausgehend von einer Vergütung von 1996.
Investoren, die mittlerweile gemerkt haben, dass der schnelle Zukauf von EBITDA ohne klare
Strukturen nichts anderes ist wie Geldverbrennung auf höchstem Niveau und die nicht
funktionierende Idee, den zusammengekauften Haufen wieder teurer weiterzuverkaufen,
weil einfach die Grundidee fehlt. Doch, erwähnen möchte ich noch das Herbstsymposium des
BVDST. Letzte Novemberwoche, vor durchweg kleiner Kulisse, denn wenn man den Vorstand,
die Referenten und die Kollegen vom VDRO abzieht, war es schon sehr dünn besetzt, obwohl
man ein paar Lücken mit Mitgliedern der jungen DEGRO füllen konnte. Über die Themen kann
man sicher trefflich streiten, ich denke aber der Verband wäre gut beraten das Format
grundsätzlich zu überdenken. Ich betone, aus meiner subjektiven Sicht, die jedoch durch die
Gespräche am Rand mit anderen Teilnehmern gedeckt war, sollte man sich dem fachlichen
Inhalt und der Vergütung und ggf. auch technischen Innovationen mehr zuwenden, als
Referenten vorzustellen, die wenig greifbare oder praktische Themen zu bieten hatten. Es gab
klare Aussagen, dass das Programm ab 17:00 Uhr erst interessant wurde. Das möchte ich nicht
so stehen lassen, kann aber solche Äußerungen durchaus verstehen.
Wie immer haben wir noch Beiträge von Kooperationspartnern. Hier darf ich auf die qualitativ
hochwertige Arbeit eines ehemaligen Mitarbeiters – Herrn Carnarius – hinweisen, der für
Kollegen von Ihnen gute Arbeit geleistet hat und lange genug im Markt ist und Ihre Bedürfnisse
versteht, über Kunst als Anlageform, die FAIG Gruppe, bei der ich die vielen schönen Bilder im
Zolllager in der Schweiz betrachten und eine Vernissage in Berlin erleben durfte, hin zu dem
Gamechanger in der Nuklearmedizin, der RLT (Radioligandentherapie) bei der Herr Dr. Thiel
in der Nähe des Medical Valley bei Forchheim als Muster Start-Up agiert, hin zu Febromed,
der Firma, die ein Haltesystem zur Arbeitserleichterung der MTRA´s entwickelt hat und
vertreibt, bis zu meiner ehemaligen Mitarbeitern Frau Kühne, die mit Ihrer Existenzgründung
positive Energie für Sie und Ihre Mitarbeiter beim Thema mentale Gesundheit und Team
Resilienz vermitteln möchte……alles lesenswert und von Ihnen abfragbar.
„Wenn die anderen glauben, man ist am Ende, so muss man
erst richtig anfangen.“
(Konrad Adenauer)
Bleiben Sie uns treu, fragen Sie gerne nach – wir sind Dienstleister und stehen Ihnen gerne immer mit
Rat und Tat zur Verfügung. Wir freuen uns, von Ihnen zu hören. Sollten Sie unsere Informationen nicht
mehr lesen wollten, darf ich Sie bitten, sich unkompliziert auszutragen. Ansonsten wünschen wir Ihnen
ein gesegnetes Fest und einen guten Übergang ins Jahr 2026. Freuen Sie sich auf unsere Karte!
Ihr
Heinz Peter Fischer
es ist ein Brauch von Alter her, wer Sorgen hat, hat auch Likör. Selbst wenn ich jetzt nicht ein Fan von Likör bin, so hat uns Wilhelm Busch mit der frommen Helene doch ein Musterstück in der Zeit des Realismus mit feiner Feder und spitzer Zunge geschenkt.
An sich würde man sich so jemand mit einer derartigen Doppeldeutigkeit heute von Herzen wünschen, doch jedes Land bekommt die politische Führung, die es verdient….deswegen haben wir die jetzige!
Das Jahr neigt sich dem Ende zu, man könnte zwar sagen…….schlimmer geht es nimmer, aber täuschen wir uns nicht, das dachten wir schon bei den Jahren und den Regierungen zuvor. Nehmen wir das Positive mit, die Zeit Probleme mit ruhiger Hand zu walken oder auszusitzen ist vorbei und wir dürfen wieder Hoffnung haben. Auf ein schönes Weihnachtsfest, ganz profan mit gutem Essen und ausreichend Getränken damit wir uns das erträglicher gestalten können. Verbringen Sie die Zeit mit der Familie, das ist wichtiger als Geschäft, Praxis oder die Sorgen von morgen, denn die werden uns auch im neuen Jahr wieder freudig begrüßen, wie schon Jürgen von der Lippe sang: „Guten Morgen, liebe Sorgen, seid ihr auch schon alle da? Habt ihr auch so gut geschlafen? Na, dann ist ja alles klar!“
Ihr
Heinz – Peter Fischer
Geschäftsführer Pro Concept, Bayerischer Ärzteservice
Studio Carnarius
Designagentur im Gesundheitswesen.
Ist Ihre Praxis-Website schon barrierefrei?
Das neue Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) ist seit Sommer in Kraft – und ab 2025 gelten strengere Vorgaben für digitale Barrierefreiheit. Das ist nicht nur eine gesetzliche Pflicht, sondern auch eine große Chance: Wer jetzt handelt, verschafft sich klare Wettbewerbsvorteile und macht seine Praxis für alle zugänglich.
Erfahren Sie in unserem aktuellen Projektbeispiel, wie die Strahlentherapie Moabit mit einem Relaunch rechtzeitig auf Zukunftskurs geht – und wie auch Ihre Praxis profitieren kann.


FINE ART
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Professionelle Vermögenssicherung mit dem Sachwert Kunst.
LinaThera
Modernste Technologie für Krebstherapie
Die Ergebnisse der Studie sind da. Lesen Sie alles über die Chancen für Patienten und Wirtschaft in der Region, als auch die damit einhergehende Stärkung der Nuklearmedizin.


febromed GmbH & Co. KG
febromed get up®
„Wenn ein Griff den Arbeitsplatz rettet. Und die Gesellschaft mitverdient.“
Der Artikel zeigt, wie ein durchdachtes Haltesystem von febromed nicht nur den ergonomischen Herausforderungen in der Strahlentherapie gerecht wird – sondern auch langfristig Personal, Prozesse und das Gesundheitssystem entlastet
EDEL-FÜHREN
Positive Führung
Dieses Konzept ist aus meiner eigenen Erfahrung entstanden.
Fast Fünf Jahre lang habe ich gesehen, wie viel Menschen in der Strahlentherapie täglich leisten – fachlich, aber vor allem menschlich. Und wie wenig Raum es dafür gibt, selbst mental stabil zu bleiben.
Ich verbinde heute meine Branchenkenntnis mit der Positiven Psychologie, weil ich weiß: Ohne mentale Gesundheit brennt selbst der stärkste Mensch aus. Und ohne ein gesundes Team verliert jede Praxis an Kraft, Klarheit und Zusammenhalt.
Dieses Konzept ist meine Einladung, die Menschen hinter der Arbeit zu stärken.
Ehrlich, praktisch, menschlich.
Damit Teams nicht nur funktionieren – sondern aufblühen.

Karriere
Sie möchten sich beruflich verändern? Wir helfen Ihnen dabei!
Ob Strahlentherapeut, Radiologe, Nuklearmedizin, Doppel-Facharzt, Medizinphysiker oder MTRA (m/w/d): Wir haben für alle diese Bereiche aktuell sehr interessante Stellen.
Zudem haben wir großen Bedarf an Ärzten für Vertretungen.
Darüber hinaus greifen wir aufgrund unserer jahrzehntelangen Beratung auf ein großes Netzwerk zu und schöpfen daraus die Möglichkeiten, deutschlandweit immer wieder Stellen mit Leitungsfunktion in attraktiven Gehaltsklassen sowie mittlerweile rar gesäte, interessante, top level Positionen anbieten zu können. Durch unser Ohr an der Schiene erfahren wir auch von handverlesenen Einstiegsstellen.
Kontaktieren Sie uns hierzu gerne.
Ihr Pro Concept Team

Kommende Turniere sind jetzt:
Billie Jean King Cup – Chile – Sofi ist vom tschechischen Verband nominiert.
Damit reiht sie sich in eine Liste ein von Namen wie Iga Swiatek, Coco Gauff, Amanda Anisimova, Linda Noskova, Ashleigh Barty, etc.
Evtl noch ein 15k Damen Turnier und dann Eddie Herr International Junior Championship, das weltgrößte Junioren-Tennisturnier sowie die Orange Bowl International Tennis Championships. Ein prestigeträchtiges Junioren-Tennisturnier und eines von fünf Turnieren, die von der ITF als „Klasse A“ eingestuft werden.
Ende Januar geht es denn zu den Australien Open in der Juniorinnen Konkurrenz.





