Fischer’s Zeilen im Dezember

Jetzt wollte ich eigentlich im September einen Newsletter für Sie auf den Weg bringen, aber
einerseits gab es nur die dauerhaften politischen Krisen und andererseits war ich, um es
freundlich auszudrücken, deutlich überarbeitet – also sozusagen mit dem Kopf unter Wasser.
Mittlerweile habe ich mich ein Stück weit freigeschwommen – auch dank meines Teams – und
kann nun wieder in die Tasten greifen.

Es freut mich außerordentlich, dass ich derzeit wieder mehrere junge Kollegen – Radiologen
und Strahlentherapeuten – beim Weg in die Selbstständigkeit begleiten darf. Dass ich das im
fast erreichten Rentenalter noch erleben darf, war und ist doch der positive Aspekt des Jahres
2025 für mich! War das Jahr negativ?

Ja – und zwar außerordentlich! Auf der einen Seite war es geschäftlich eine Offenbarung, denn
Anfang des Jahres hat mich ein sogenannter „Geschäftspartner“, mit dem ich einen klaren
schriftlichen Vertrag hatte, um einen mittleren sechsstelligen Betrag „übervorteilt“ und hat
mir dann rotzfrech noch ins Gesicht gesagt – ich könne ihn ja verklagen, man sehe sich dann
frühestens in zwei Jahren vor Gericht. Gut, da waren wir nun schon nach rund fünf Monaten,
aber das auch nur weil ich dem „schlechten Geld“ noch Gutes hinterherwerfen musste, um
überhaupt vor Gericht landen zu können. Als dann mein ehemaliger Mitarbeiter und der
Kunde für mich ausgesagt haben und der jetzige Prokurist des „Geschäftspartners“ der
nachvollziehbarerweise etwas anders geschildert hat („wessen Brot ich ess, dessen Lied ich
sing“) muss man den Satz der Richterin – „…es ist eine Ermessensentscheidung…“ schon als
schwer verdaulich sehen. Wie es ausgeht, werde ich berichten, im Dezember ist Verkündung.

„Nur die Lüge braucht die Stütze der Staatsgewalt. Die
Wahrheit steht von alleine aufrecht.“
(Thomas Jefferson)

Dann ist mir noch ein sehr großes Geschäft mit einem Investor geplatzt und ja, die Arbeit ist
an der Stelle sehr anstrengend und langwierig (mehrere Jahre) und es ist sehr schmerzhaft,
wenn es dann nicht umgesetzt wird, da die eingesetzte Zeit nicht doppelt verkauft werden
kann und man dann immer in dieser 0-1 Phase hängt. Himmelhochjauchzend……..oder zu Tode
betrübt. Und glauben Sie mir, nach 30 Jahren Proconcept und 33 Jahren Selbstständigkeit bin
ich sehr viele Rück- und Nackenschläge gewöhnt, aber wenn einem das zentrale Geschäft des
Jahres wegfällt, dann nimmt dies apokalyptische Ausmaße an – ein echtes wirtschaftliches
Armageddon. Jetzt könnten Sie natürlich sagen: „der jammert auf hohem Niveau“, aber selbst,
wenn es so wäre, so habe ich doch mit meinem Einsatz von 60-80 Stunden wöchentlich über
die letzten drei Jahrzehnte – mit weniger Urlaub als der kleinste Angestellte, mit effektiv null
Krankheitstagen – alles investiert was ich zu bieten hatte. Diese Grundtugenden wie Fleiß und
Ehrgeiz, und diese Fähigkeit mit Rückschlägen umgehen zu können – Resilienz – zeichnen den
Selbstständigen aus. Diese fehlen heute fast überall – wohltuende Ausnahmen wie eingangs
beschrieben – ausgenommen.

Daher verwundert es auch nicht, wenn man sieht, dass die Anzahl der Existenzgründer über
alle Branchen hinweg in den letzten 20 Jahren um fast zwei Drittel (!!!) abgenommen hat.
Daher ist die Entwicklung in den Praxen, da eben kaum noch jemand bereit ist mehr als 40
Stunden zu arbeiten, kein spezifisches Problem des Gesundheitswesens oder der Radiologie
oder Strahlentherapie, sondern eine gesamtgesellschaftliche Entwicklung. Was kann man
daraus mitnehmen? Der Eintritt der Investoren ist ein Spiegelbild der Unternehmer Ärzte. Je
weniger bereit sind, mehr zu leisten, desto effektiver wird der Zugang der Investoren sein und
diese treffen auf ein williges Volk an angestellten Ärzten, die eben 40 – x Stunden arbeiten,
keine Verantwortung tragen und am Ende nur ordentlich für das lange Studium entlohnt
werden wollen.

„Es gibt nur einen Weg Großartiges zu leisten. Zu tun, was man
liebt.“
(Steve Jobs)

Steve Jobs hat wie viele der Unternehmermediziner seine Arbeit geliebt. Werfen wir den Blick
auf die Politik. Der Ankündigungskanzler wie die TAZ ihn genannt hat, performt nicht wirklich.
Woran liegt es? Sind die Hürden zu hoch, die Probleme zu vielfältig oder – und das kommt
wohl eher ran – versucht man mit alten Pseudo Lösungen und Aussitzen der Krisen die
Schwierigkeiten in Luft aufzulösen. Es war der Sommer der Veränderung, der Herbst der
Reformen nach den schnell auf Pump besorgten Milliarden. Grenzen dicht, Infrastruktur
endlich erneuern, Rüstung mobilisieren, Sozialstaat reformieren…….was wurde uns, dem
dummen Stimmvolk, wieder alles versprochen. Daraus geworden ist effektiv nichts. Die
anstehende und notwendige Rentenreform – die wieder nur optische Korrekturen verspricht
und mit harter Einflussnahme der Altvorderen auf die jüngeren Abgeordneten erzeugt wurde,
stellt keine Lösung dar. Ähnlich in der Pflege- oder Krankenversicherung. Ich habe mich schon
oft gefragt, warum wir nicht in der Lage sind, größere Reformen auf den Weg zu bringen.
Einfach: Wir haben weder die Ideen noch den Mut, um die Wähler zu verschrecken. Aber es
bringt uns allen nichts, wenn wir weiter mit 200 km/h mit verbundenen Augen auf der
Autobahn fahren – der Aufschlag kommt unweigerlich. Umso später wir reagieren, desto
schmerzhafter wird es sein. Wenn wir uns – diejenigen, die im Gesundheitswesen arbeiten –
selbst die Frage stellen, wie wir das Gesundheitswesen reformieren würden…….die Vorschläge
wären überschaubar oder gar nur KI generiert. Gerne stelle ich solche Fragen bei
Neueinstellungen – die Gesichter der Bewerber sind immer gleich…….leer und ratlos.

„Wenn wir kein Geld haben, dann brauchen wir wenigstens
gute Ideen.“
(Oskar Lafontaine)

Auch wenn Hendrick Streeck mit seiner Aussage, ob man Hochbetagten jede denkbare
Medizin noch gönnen wolle, harte politische Prügel bezogen hat……von Kritik der CDU-
Kollegen über die Stiftung Patientenschutz bis hin zur Linken, die es als beschämend
bezeichneten das auszusprechen…….was im Übrigen schon lange in der Medizinethik
diskutiert wird, er hat es ausgesprochen. Ob man das nun gut findet oder nicht sei
dahingestellt. Es muss aber die Frage erlaubt sein, ob wir teure Medizin für jeden
Lebensabschnitt bezahlen wollen und können oder wie andere Länder schon die Frage stellen,
ob beispielweise eine Wiedereingliederung ins Arbeitsleben möglich ist, oder ob man das
Thema eben mit einer extrem verzögerten Terminkette löst. Einfach formuliert, fehlt das
Angebot, geht auch die Nachfrage zurück. Der Umkehrschluss ist ja immer wieder ein
klassischer Vorwurf der Ökonomen, es läge ein angebotsinduzierter Nachfrageüberhang vor.
Fakt ist, dass die Altersgruppe ab 65 Jahren mit im Schnitt 14 TEUR pro Jahr die höchsten
Kosten produziert, ab dem 85 Lebensjahr gar knapp 29 TEUR und im letzten Jahr TEUR 45.

Aber wenn wir nicht mehr diskutieren dürfen, nicht mehr miteinander reden können, weil
man den politischen Weg des anderen nicht mag, wozu treffen sich die Politiker dann in den
Landtagen oder im Bundestag. Früher ging es um das Ringen einer vernünftigen Lösung für
alle, heute beschleicht einen das Gefühl, dass immer erst einmal die Klientelpolitik der derzeit
herrschenden Klasse bedient werden muss. Gehen wir kurz zum größten „Deal Maker“ der
Welt. Ja, ich meine tatsächlich den amerikanischen Präsidenten, der den von Herrn Putin
vorgegeben Diktatfrieden spannend fand und dem ukrainischen Präsidenten gleich ein
Ultimatum gestellt hat……..das er später wieder relativierte. Ohne Umschweife, man hat das
Gefühl, das die Politik im Weißen Haus nur noch aus Geschäften besteht. Wie kann es sein,
dass wir zwischen einem US-Präsidenten, der sich für den „Klügsten aller Zeiten hält“ („Mein
IQ ist einer der höchsten – und ihr alle wisst das! Bitte fühlt euch nicht dumm oder unsicher,
es ist nicht eure Schuld“) und einem Imperialisten wie es Putin ist…….die Europäer wie
willenlose Idioten agieren? Nicht nur, dass wir seit Jahren nach wie vor russisches Öl und Gas
kaufen, parallel die Ukraine im Abwehrkampf unterstützen……….wir schaffen es nicht einmal
eine einheitliche Linie zu erzeugen, sondern versuchen relativ einfältig den Krieg weg reden
zu wollen. Dass das nicht funktioniert, wundert mich an sich nicht.

„Die Menschheit muss dem Krieg ein Ende setzen, oder der
Krieg setzt der Menschheit ein Ende.“
(John F. Kennedy)

Auch ein amerikanischer Präsident, aber im Gegensatz zum aktuellen………hatte der zumindest
eine klare Leitlinie mit der Strategie des Friedens, nach der er handelte. Über Politik hier
weiter nachzudenken, bringt uns leider nicht weiter. Wir können es ohnehin nicht ändern und
werden uns noch verwundert die Augen reiben. Ich persönlich wünsche mir aber eine Phase
des Friedens auf diesem Planeten, damit wir uns mit anderen Themen beschäftigen können.

Das Gesundheitswesen möchte ich heute nur kurz streifen, zu schnell dreht sich hier der Wind,
als das man noch eine richtige Richtung ausmachen könnte. Krankenhausreformen, die
mindestens bis 2027 noch etliche Kliniken verschwinden lassen, Erhöhung der Ausgaben der
Kassen, die nicht gedeckt sind, die Steigerung der Beiträge bei den gesetzlichen und privaten
Kassen, fehlendes Personal und trotzdem schaffen wir nicht eine zentrale Stelle zur
Anerkennung von ausländischen Fachpersonal,sondern lassen das auf Ebene der Bezirke. Eine
GOÄneu, die für die technischen Fächer generell nicht spannend aussieht……bei der
Diagnostik rund 30 % Abwertung bedeutet – ausgehend von einer Vergütung von 1996.
Investoren, die mittlerweile gemerkt haben, dass der schnelle Zukauf von EBITDA ohne klare
Strukturen nichts anderes ist wie Geldverbrennung auf höchstem Niveau und die nicht
funktionierende Idee, den zusammengekauften Haufen wieder teurer weiterzuverkaufen,
weil einfach die Grundidee fehlt. Doch, erwähnen möchte ich noch das Herbstsymposium des
BVDST. Letzte Novemberwoche, vor durchweg kleiner Kulisse, denn wenn man den Vorstand,
die Referenten und die Kollegen vom VDRO abzieht, war es schon sehr dünn besetzt, obwohl
man ein paar Lücken mit Mitgliedern der jungen DEGRO füllen konnte. Über die Themen kann
man sicher trefflich streiten, ich denke aber der Verband wäre gut beraten das Format
grundsätzlich zu überdenken. Ich betone, aus meiner subjektiven Sicht, die jedoch durch die
Gespräche am Rand mit anderen Teilnehmern gedeckt war, sollte man sich dem fachlichen
Inhalt und der Vergütung und ggf. auch technischen Innovationen mehr zuwenden, als
Referenten vorzustellen, die wenig greifbare oder praktische Themen zu bieten hatten. Es gab
klare Aussagen, dass das Programm ab 17:00 Uhr erst interessant wurde. Das möchte ich nicht
so stehen lassen, kann aber solche Äußerungen durchaus verstehen.

Wie immer haben wir noch Beiträge von Kooperationspartnern. Hier darf ich auf die qualitativ
hochwertige Arbeit eines ehemaligen Mitarbeiters – Herrn Carnarius – hinweisen, der für
Kollegen von Ihnen gute Arbeit geleistet hat und lange genug im Markt ist und Ihre Bedürfnisse
versteht, über Kunst als Anlageform, die FAIG Gruppe, bei der ich die vielen schönen Bilder im
Zolllager in der Schweiz betrachten und eine Vernissage in Berlin erleben durfte, hin zu dem
Gamechanger in der Nuklearmedizin, der RLT (Radioligandentherapie) bei der Herr Dr. Thiel
in der Nähe des Medical Valley bei Forchheim als Muster Start-Up agiert, hin zu Febromed,
der Firma, die ein Haltesystem zur Arbeitserleichterung der MTRA´s entwickelt hat und
vertreibt, bis zu meiner ehemaligen Mitarbeitern Frau Kühne, die mit Ihrer Existenzgründung
positive Energie für Sie und Ihre Mitarbeiter beim Thema mentale Gesundheit und Team
Resilienz vermitteln möchte……alles lesenswert und von Ihnen abfragbar.

„Wenn die anderen glauben, man ist am Ende, so muss man
erst richtig anfangen.“
(Konrad Adenauer)

Bleiben Sie uns treu, fragen Sie gerne nach – wir sind Dienstleister und stehen Ihnen gerne immer mit
Rat und Tat zur Verfügung. Wir freuen uns, von Ihnen zu hören. Sollten Sie unsere Informationen nicht
mehr lesen wollten, darf ich Sie bitten, sich unkompliziert auszutragen. Ansonsten wünschen wir Ihnen
ein gesegnetes Fest und einen guten Übergang ins Jahr 2026. Freuen Sie sich auf unsere Karte!

Ihr
Heinz Peter Fischer

30 Jahre und kein bisschen leise!

es ist ein Brauch von Alter her, wer Sorgen hat, hat auch Likör. Selbst wenn ich jetzt nicht ein Fan von Likör bin, so hat uns Wilhelm Busch mit der frommen Helene doch ein Musterstück in der Zeit des Realismus mit feiner Feder und spitzer Zunge geschenkt.
An sich würde man sich so jemand mit einer derartigen Doppeldeutigkeit heute von Herzen wünschen, doch jedes Land bekommt die politische Führung, die es verdient….deswegen haben wir die jetzige!
Das Jahr neigt sich dem Ende zu, man könnte zwar sagen…….schlimmer geht es nimmer, aber täuschen wir uns nicht, das dachten wir schon bei den Jahren und den Regierungen zuvor. Nehmen wir das Positive mit, die Zeit Probleme mit ruhiger Hand zu walken oder auszusitzen ist vorbei und wir dürfen wieder Hoffnung haben. Auf ein schönes Weihnachtsfest, ganz profan mit gutem Essen und ausreichend Getränken damit wir uns das erträglicher gestalten können. Verbringen Sie die Zeit mit der Familie, das ist wichtiger als Geschäft, Praxis oder die Sorgen von morgen, denn die werden uns auch im neuen Jahr wieder freudig begrüßen, wie schon Jürgen von der Lippe sang: „Guten Morgen, liebe Sorgen, seid ihr auch schon alle da? Habt ihr auch so gut geschlafen? Na, dann ist ja alles klar!“

Ihr
Heinz – Peter Fischer
Geschäftsführer Pro Concept, Bayerischer Ärzteservice

Studio Carnarius
Designagentur im Gesundheitswesen.

Ist Ihre Praxis-Website schon barrierefrei?
Das neue Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) ist seit Sommer in Kraft – und ab 2025 gelten strengere Vorgaben für digitale Barrierefreiheit. Das ist nicht nur eine gesetzliche Pflicht, sondern auch eine große Chance: Wer jetzt handelt, verschafft sich klare Wettbewerbsvorteile und macht seine Praxis für alle zugänglich.
 
Erfahren Sie in unserem aktuellen Projektbeispiel, wie die Strahlentherapie Moabit mit einem Relaunch rechtzeitig auf Zukunftskurs geht – und wie auch Ihre Praxis profitieren kann.

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Die Ergebnisse der Studie sind da. Lesen Sie alles über die Chancen für Patienten und Wirtschaft in der Region, als auch die damit einhergehende Stärkung der Nuklearmedizin.

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febromed get up®

„Wenn ein Griff den Arbeitsplatz rettet. Und die Gesellschaft mitverdient.“
Der Artikel zeigt, wie ein durchdachtes Haltesystem von febromed nicht nur den ergonomischen Herausforderungen in der Strahlentherapie gerecht wird – sondern auch langfristig Personal, Prozesse und das Gesundheitssystem entlastet

EDEL-FÜHREN
Positive Führung

Dieses Konzept ist aus meiner eigenen Erfahrung entstanden.
Fast Fünf Jahre lang habe ich gesehen, wie viel Menschen in der Strahlentherapie täglich leisten – fachlich, aber vor allem menschlich. Und wie wenig Raum es dafür gibt, selbst mental stabil zu bleiben.
Ich verbinde heute meine Branchenkenntnis mit der Positiven Psychologie, weil ich weiß: Ohne mentale Gesundheit brennt selbst der stärkste Mensch aus. Und ohne ein gesundes Team verliert jede Praxis an Kraft, Klarheit und Zusammenhalt.
Dieses Konzept ist meine Einladung, die Menschen hinter der Arbeit zu stärken.
Ehrlich, praktisch, menschlich.
Damit Teams nicht nur funktionieren – sondern aufblühen.


Karriere
Sie möchten sich beruflich verändern? Wir helfen Ihnen dabei!

Ob Strahlentherapeut, Radiologe, Nuklearmedizin, Doppel-Facharzt, Medizinphysiker oder MTRA (m/w/d): Wir haben für alle diese Bereiche aktuell sehr interessante Stellen.
Zudem haben wir großen Bedarf an Ärzten für Vertretungen.

Darüber hinaus greifen wir aufgrund unserer jahrzehntelangen Beratung auf ein großes Netzwerk zu und schöpfen daraus die Möglichkeiten, deutschlandweit immer wieder Stellen mit Leitungsfunktion in attraktiven Gehaltsklassen sowie mittlerweile rar gesäte, interessante, top level Positionen anbieten zu können. Durch unser Ohr an der Schiene erfahren wir auch von handverlesenen Einstiegsstellen.
Kontaktieren Sie uns hierzu gerne.
Ihr Pro Concept Team

Sofie Hettlerova jetzt Platz 47 in der Welt bei den U18

Kommende Turniere sind jetzt:

Billie Jean King Cup – Chile – Sofi ist vom tschechischen Verband nominiert.

Damit reiht sie sich in eine Liste ein von Namen wie Iga Swiatek, Coco Gauff, Amanda Anisimova, Linda Noskova, Ashleigh Barty, etc.

Evtl noch ein 15k Damen Turnier und dann Eddie Herr International Junior Championship, das weltgrößte Junioren-Tennisturnier sowie die Orange Bowl International Tennis Championships. Ein prestigeträchtiges Junioren-Tennisturnier und eines von fünf Turnieren, die von der ITF als „Klasse A“ eingestuft werden.

Ende Januar geht es denn zu den Australien Open in der Juniorinnen Konkurrenz.

Sofie Hettlerova aktuelle Ergebnisse + Fotos

Einzel:
Finale J200 Targu Jiu – Rumänien
Finale J200 Pilsen – Tschechien
Finale – J100 Potchefstroom – Südafrika

Doppel:
Finale J200 Hannover – Deutschland
Finale – J200 Targa Jiu -Rumänien
Finale J200 Pilsen – Tschechien

Sofi ihr derzeitiges Ranking ITF Juniors U18:  Einzel 87

Mit noch einem weiteren Ergebnis kann sie sich in die Top50 der Welt bewegen und ist damit für kommendes Jahr bei allen 4 Grand Slams qualifiziert. 

Sofie Hettlerova aktuelle Ergebnisse / Ranking

Ergebnisse:

Einzel:
Finale J200 Targu Jiu – Rumänien
Finale J200 Pilsen – Tschechien
Finale – J100 Potchefstroom – Südafrika

Doppel:
Finale J200 Hannover – Deutschland
Finale – J200 Targa Jiu -Rumänien
Finale J200 Pilsen – Tschechien

Sofie’s derzeitiges Ranking ITF Juniors U18:    Einzel 87

Mit noch einem weiteren Ergebnis kann sie sich in die Top50 der Welt bewegen und ist damit für kommendes Jahr bei allen 4 Grand Slams qualifiziert.

Zwischen DEGRO und Sommerurlaub

Sehr geehrte Leserin,
sehr geehrter Leser,

Politik ist ein schmutziges Geschäft. Leider haben wir hier keine Charakterköpfe mehr und es ist auch nichts in Aussicht. Daher mühen wir uns mit dem ab, was vorhanden ist.
Die Wirtschaft kommt weiter nicht in Fahrt und die Sozialsysteme kollabieren, aber unsere Volksvertreter haben nichts Besseres zu tun, als sich gegenseitig in die Beine zu treten. Jeder Kreisklassenfußball ist höherklassiger als dieses Kabarett in Berlin. Aber klar ist, den Kollegen von der Comedy gehen die Themen nicht aus.
Genießen wir den Sommer, am Strand oder in den Bergen, in Bella Italia oder in Österreich oder wo immer es Sie auch hinzieht. Hoffentlich nicht mit der Bahn, da durfte ich gestern wieder die volle „Leistungsfähigkeit“ genießen.
Essen, trinken und entspannen!!!
Ich darf mich für 30 Jahre Proconcept bei Ihnen bedanken und Ihnen ein paar erholsame Tage wünschen.
Sehen Sie mir meine klare Ansage nach………anders als mit dem Zynismus ist die Realität nicht mehr zu ertragen.

Ihr
Heinz – Peter Fischer
Geschäftsführer Pro Concept, Bayerischer Ärzteservice

ZAP-X
THAT WAS THEN.
THIS IS NEXT.

ZAP-X: Eine neue Ära der
Radiochirurgie des Gehirns.
Das bunkerfreie ZAP-X System
setzt neue Maßstäbe für die
stereotaktische Behandlung von
Hirntumoren.


OPASCA
We care for digital healthcare

OPASCA – Wege und Impulse, die
den Weg der Zukunft ebnen

Preißler Ohlmann & Partner mbB
Rechtsanwälte

Ihr Kanzlei für Medizinrecht

Ist das FOCUS-Ärztesiegel
wettbewerbswidrig oder nicht? Das
OLG München hat nun entgültig
entschieden. 

Karriere
Sie möchten sich beruflich verändern? Wir helfen Ihnen dabei!

Ob Strahlentherapeut, Radiologe, Nuklearmedizin, Doppel-Facharzt, Medizinphysiker
oder MTRA (m/w/d): Wir haben für alle diese Bereiche aktuell sehr interessante Stellen.
Zudem haben wir großen Bedarf an Ärzten für Vertretungen.

Darüber hinaus greifen wir aufgrund unserer jahrzehntelangen Beratung auf ein großes
Netzwerk zu und schöpfen daraus die Möglichkeiten, deutschlandweit immer wieder
Stellen mit Leitungsfunktion in attraktiven Gehaltsklassen sowie mittlerweile rar gesäte,
interessante, top level Positionen anbieten zu können. Durch unser Ohr an der Schiene
erfahren wir auch von handverlesenen Einstiegsstellen.
Kontaktieren Sie uns hierzu gerne.
Ihr Pro Concept Team

Fischer’s Zeilen im Juli

Kurz vor dem Urlaub muss ich mich jetzt doch nochmal melden. Einerseits natürlich in der
Nachbetrachtung der DEGRO und andererseits kann man das politische Berlin nur noch als
Comedy verstehen. Aber von Beginn an.

Während die Ampel Regierung zumindest drei Jahre gebraucht hat, um am Ende
anzukommen, hat das die „kleinste“ große Koalition aller Zeiten doch deutlich schneller
hinbekommen. Ob das „die Zeitenwende“, „der Innovationsbooster“ oder welches neu
ausgedachte Wort auch immer sein mag – gute Politik ist es nicht.

Wenn nun langsam die Corona Politik aufgearbeitet wird und der so gescholtene Jens Spahn
schon nach dem Ende seiner Regierungszeit als Gesundheitsminister für 83 Mio. Einwohner
6.000.000.000 zum Teil nutzlose Masken gekauft hat, man die Hälfte davon weggeschmissen
hat oder diese auch noch für 4,50 Euro oder 5,20 Euro erstanden hatte (pro Stück versteht
sich) – spielt heutzutage keine Rolle mehr. Das waren noch Zeiten als ein Rudolf Scharping
wegen ein paar geschenkten Anzügen, dem planschen im Pool mit seiner Gräfin und der
Diskussion um Honorarverträgen zurücktreten musste. Heute sitzt man selbst verbrannte
Milliarden (!!!) mal locker aus und präsentiert sich als die neue konservative Hoffnung
Deutschlands. Das Wahlergebnis, das die Sozen dann ihrem lieben Genossen Jens K. gemacht
haben, war nicht eine klatschende Ohrfeige, sondern ein Exempel! Über das ein oder andere
Vorgehen vom neuen Finanzminister kann man zwar geteilter Meinung sein, aber wie man als
Partei von 15 Prozent dann auch im Selbstverständnis immer wieder den Führungsanspruch
kapriziert und die eigenen Leute fertig macht….hat schon System. Von der angestoßenen
Diskussion um „echte Friedenspolitik“ aus den linken Kreisen der SPD will ich hier nicht
weiterreden. Faktisch ist das Verhalten derer, die Herrn Putin auch nur ansatzweise mit
Schmeicheleien einschläfern wollen, zum Scheitern verurteilt. Aber vielleicht hatte der letzte
konservative sozialdemokratische Kanzler 1978 schon richtig damit gelegen als er sagte:

„Es gibt Zeiten, da ist die Bewahrung des Erreichten das
Maximum des Erreichbaren.“
(Helmut Schmidt)

    Machen wir uns nichts vor. Der Irrweg hat vor langer Zeit begonnen und ist noch nicht zu Ende.
    Es wäre Handlungsbedarf in allen Sozialsystemen – passiert ist aber nichts. Warum? Weil man
    dazu den Mut braucht, eine Veränderung anzugehen und die Kreativität, diese erst einmal zu
    erkennen. Aber wir sind eher der Bewahrer des miserablen Istzustands als der kreative Denker
    für eine neue Sache. Der gerade vorhandene Kollateralschaden bei der Wahl der
    Verfassungsrichter ist da so ein gutes Beispiel. Die SPD schlägt jemand vor, der umstritten ist.
    – Das ist der erste Fehler und die Union schafft es nicht, über den eigenen Schatten zu springen.
    – Aus konservativem Kalkül.
    Das Ergebnis? Wieder offene unbearbeitete Themen, die später nochmal auf den Tisch kommen.

      Damit hat Herr Merz neben seiner Wahl als Bundeskanzler nochmals eine historische
      „Leistung“ erzeugt. Wenn er dann dereinst als Kanzler der gebrochenen Versprechen, als
      Kanzler der zweiten Wahl oder als Kanzler der verbrannten Verfassungsrichter ins
      Geschichtsbuch eingehen wird….ist das natürlich, anders als von ihm gedacht, nicht die große
      Leistung, sondern das genaue Gegenteil. Da drängt sich mir ein Zitat eines wunderbaren zum
      Teil zynischen, aber hoch präzisen Kritikers des Politbetriebs auf:

      „Die Politik ist ein Versuch der Politiker, zusammen mit dem
      Volk mit den Problemen fertig zu werden, die das Volk ohne
      die Politiker niemals gehabt hätte.“
      (Dieter Hildebrandt)

      Wie von mir vermutet, wird der neue US Präsident darauf spekulieren, den Friedensnobelpreis
      zu bekommen – eigentlich sehr lustig, wenn es nicht ernsthaft so gedacht wäre. Putin führt
      dem Mann die Realität vor Augen – da wird gebombt was das Zeug hält und die Arsenale so
      hergegeben und Trump bremst erstmal die Lieferungen, um sich dann wieder als Dealmaker –
      wir liefern und die Europäer zahlen – dabei nicht mal schäbig zu fühlen. Vielleicht sollte man
      ihm mal das Konnexitätsprinzip erklären – das wäre mal ein Ansatz. Aber dazu hat in Europa
      wohl keiner den Mumm, weil ansonsten die Zoll Keule zuschlagen könnte. Erst wird erzählt,
      man sucht den Frieden und die Gesprächslösung, während parallel dann die Bomber in den
      Iran geschickt werden – bitte nicht falsch verstehen. Man kann immer der Meinung sein, dass
      die Mullahs keine Atombombe brauchen, dennoch ist es ein Angriff ohne rechtliche Basis.
      Diesen Spiegel müssen wir uns immer vorhalten lassen….auch von den Terroristen dieser
      Welt.

      Verlassen wir die graue trübe Welt der Politik und wenden uns dem Gesundheitswesen zu.
      Leider müssen wir auch an dieser Stelle über Politik reden. Während am Ärztetag der positive
      Beschluss zur GOÄneu gefasst wurde, obwohl über 40 Fachverbände dagegen Sturm gelaufen
      sind…….hat eine Qualität. Dass derzeit noch keine Lösung in Sicht ist, stellt effektiv kein
      Ergebnis dar. Selbst wenn man es sich hin und her rechnet, es bleibt bei einer üblichen
      Patientenmischung eine Abwertung von 18-20 % bei den Radiologen….bei den Kardiologen
      wird es richtig weh tun……..da drohen bis zu 60 % Abwertung. Gut, das ist kein Trostpflaster,
      da die Quersubventionierung der schwachen GKV Vergütung dann nicht mehr funktioniert.
      Aber wie sagte erst gestern ein Anwalt zu mir: „….man muss die Frage stellen, warum ein Arzt
      regelhaft immer mehr als TEUR 300 verdienen kann…..“. Ja, vielleicht müssen wir Abschied
      nehmen, von den Porsche Zentren, den Ferraristi oder den schönen Ferienhäusern in Mallorca
      und Ibiza. Ich persönlich neide keinem Arzt – Radiologe, Strahlentherapeut oder andere
      Fachrichtung – den Gewinn oder das Einkommen. Die Ausbildung dauert lange, man hat eine
      sehr hohe persönliche Verantwortung und noch dazu häufig ungünstige Arbeitszeiten…….aber
      ich bin eben nur einer und die Breite der Gesellschaft goutiert das nicht mehr. Um auf den
      Punkt zu kommen: Wir müssen davon ausgehen, dass diese GOÄneu kommt……..spätestens
      1.1.2027 in Kraft tritt….und wahrscheinlich nur mit geringsten Änderungen. Was parallel bei
      den Krankenhäusern abläuft, will ich nicht weiter diskutieren. Die Zeitpläne dort laufen
      eindeutig auf eine kalte Bereinigung der Landschaft hinaus. Um überall richtig aufgestellt zu
      sein, müsste man in allen Bundesländern die neue Versorgungslandschaft geplant
      haben……Sie ahnen was kommt……..das ist eben nur in NRW gewesen, die haben dort einen
      Vorsprung von 2-3 Jahren. Anders ausgedrückt………die fehlende Brückenfinanzierung wird
      daher bis zum 1.1.2027 jede Menge Krankenhäuser verschwinden lassen. Als die Geheimwaffe
      der SPD – der Herr Professor sagte:

      „Wir werden alle Krankenhäuser retten, die wir benötigen.“
      (Karl Lauterbach)

      war damit der Weg klar. Es geht klar in diese Richtung und zwar unabhängig davon, wer gerade
      das Amt hat.

      Die DEGRO an sich war zumindest in einer sehr schönen Stadt. Dresden hat uns sehr viel mehr
      überzeugt als Kassel. Natürlich sehen wir auch dieses Jahr eine offensichtliche Verkleinerung
      der Industrieausstellung, die Medizintechnik ist zwar vorhanden, aber die Pharma Stände
      werden immer größer und in der Summe hat man einen schrumpfenden Eindruck.
      Organisatorisch wäre es schön gewesen, wenn man dort in der Nähe ein paar Restaurants
      oder einige Räume für Gespräche gehabt hätte. So musste man solche Gespräche am Stand
      oder in der Pausenzone führen. Sicherlich ein ernstgemeinter Verbesserungsvorschlag von
      uns. Ansonsten sah man von der RON/Ergea Gruppe einen großen Stand…..der aber nicht der
      Idee zur Vorstellung des neuen Zweiges „Clinical solutions“, also einem Miet-/Pachtmodell der
      Medizintechnik und Dienstleistungen galt, sondern dem Haupttreiber – dem Personalmangel.
      Die Kollegen des Strahlenzentrums Hamburg waren da auch unterwegs- wenngleich deren
      Stand natürlich deutlich kleiner war. Ansonsten gab es nicht viele Neuerungen aus unserer
      Sicht. Varian/Siemens hat noch keinen echten Knaller präsentiert und ELEKTA holt sich jetzt
      Aufträge mit dem Formel 1 Beschleuniger, dem EVO.

      Wie immer haben wir noch Beiträge von Kooperationspartner. Hier darf ich auf drei
      interessante Themen hinweisen. Während der von mir sehr geschätzte Herr Kaufhold –
      Inhaber der Firma Conmedica GmbH – über eine bunkerfreie Lösung mit dem sehr innovativen
      radiochirurgischen Ansatz, dem neuen ZAP X, spricht – hier stehen drei Systeme in
      Deutschland, führt Herr Flederer von der Firma Opasca mit einem kurzen Rückblick auf die
      DEGRO einmal querbeet durch die Angebotspalette. Opasca sollte von jeder größeren Einheit
      angesehen werden, da man einen deutlich besseren Workflow erzeugen kann und gerade in
      Zeiten mit Personalengpässen mit digitalen Lösungen weiterhin den Draht zum Patienten hält.
      Herr Preißler von der Kanzlei Preißler Ohlmann & Partner informiert uns über die endgültige
      Entscheidung des OLG München bezüglich der Unterlassungsklage hinsichtlich des FOCUSÄrztesiegels.
      Unklar war, ob das verbreitete Siegel wettbewerbswidrig ist oder Ärzte damit für
      sich werben dürfen. Bitte beachten Sie auch den Stellenmarkt. Für gute Radiologen und
      Strahlentherapeuten sowie MPE´s und MTRA´s haben wir immer schöne Stellen.

      Dann darf ich noch erwähnen, dass meine Firma Pro Concept nun seit 30 Jahren (!!!) am Markt
      ist und die deutsche Strahlentherapie sicher verändert hat. Ich selbst arbeite seit 33 Jahren in
      diesem Segment…….alles hat seine Zeit. Ich werde hier noch ausgewählte Kunden zu meinem
      Jubiläum einladen…….Ende September/Anfang Oktober möchte mich aber bereits hier an
      dieser Stelle für die langjährige Treue bedanken. Bitte beachten Sie auch meinen Youtube
      Kanal – voll verstrahlt…….immer mit einem Lächeln im Gesicht.

      „Dankbarkeit ist der Anfang aller Größe.“
      (Seneca)

      Bleiben Sie uns treu, fragen Sie gerne nach – wir sind Dienstleister und stehen Ihnen gerne immer mit
      Rat und Tat zur Verfügung. Wir freuen uns, von Ihnen zu hören. Sollten Sie unsere Informationen nicht
      mehr lesen wollten, darf ich Sie bitten, sich unkompliziert auszutragen.
      Ihr
      Heinz Peter Fischer