Dicke Schuldenbretter ….. schnell auseinandergenommen?

Sehr geehrte Leserin,
sehr geehrter Leser,

an den Schulden ist die alte Regierung gescheitert……die potentiell neue Regierung hält sich da gar nicht weiter auf, bestimmt mit dem alten Bundestag in Windeseile ein Sondervermögen……..also Verbindlichkeiten in noch nie gekannter Dimension; die Grünen, die zuvor noch hart von Herrn Söder oder von Herrn Merz als linke Spinner gescholten wurden, bekommen Ihr Klimapaket und schon sind die Vorbehalte zu den vorherigen Aussagen der Union wie weggeblasen und man stimmt zu. Ob das rechtens ist, wird sicher noch überprüft werden, aber lassen wir uns überraschen, wie das so weitergeht. Am Ende  wird auch die neue Regierung, statt etwas zu ändern, nur Geld mit der großen Pumpe ins Land fluten. Ob wir mit Geld den Krieg beenden, Soldaten kaufen statt auszubilden oder die seit Jahrzehnten kaputtgesparte Infrastruktur ad hoc erneuern können, darf bezweifelt werden. Eines ist klar…..das Land wird weiter gespalten und wir haben das dicke Schuldenbrett mal schnell mit der Kreissäge auseinandergenommen.  
Nehmen Sie mir die klaren Worte nicht übel, um es mit Martin Luther zu sagen: „Ich stehe hier und kann nicht anders“. Wie immer klare Kante und ohne diplomatische Floskeln, aber immer für meine Facharztrichtungen, der Strahlentherapie, der Radiologie und der Nuklearmedizin.

Ihr
Heinz – Peter Fischer
Geschäftsführer Pro Concept, Bayerischer Ärzteservice

Pro Concept
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09./10.05.2025
in Bamberg


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Fischer’s Zeilen im März 2025

Was soll ich sagen. Jeder Tag eine neue Welt!

Es ist unfassbar, in welchem Tempo eine Disruption des Bekannten und Bewährten stattfindet. Gerade
noch waren wir uns sicher, dass die NATO und die USA Freunde sind, mit denen man durch dick und
dünn hätte gehen können, plötzlich kommt Trump und reißt alle Gewissheiten wie eine Abrissbirne
ein. Zuerst wird dem ukrainischen Präsidenten im bewährten „Dealmaker“ Stil gesagt, er solle das
Rohstoffvorkommen – natürlich einseitig zugunsten der USA – unterzeichnen, da wird er schon, weil
dieser Sicherheitsgarantien gefordert hat, als Staatsgast vor laufender Kamera brüsk vorgeführt.
Natürlich könnte man sagen, dass es die größte Sicherheitsgarantie ist, sich den amerikanischen
Wirtschaftsforderungen auszuliefern, weil dann das bekannte amerikanische Prinzip gilt…..den
wirtschaftlichen Interessen ohne Rücksicht auf Verluste alles unterzuordnen, aber eine gewisse
Sorgfalt darf man den Ukrainern nicht absprechen, die sich ja in der Abwehrschlacht gegen die
russische Invasion nun schon drei Jahre entgegen stellen.

Die kompromisslose europäische Antwort kam dann prompt………wie ein Lufthauch. Die Europäer
wären gar nicht in der Lage sich zu verteidigen; seit vielen Jahrzehnten bemüht man sich um einen
gemeinsamen Außenauftritt, um eine gemeinsame Armee. Passiert ist nichts, da man sich auf den
amerikanischen Schutzschirm verlassen hat. Daher wachen wir mit der neuen Gewissheit auf, dass die
Welt sich nicht mehr in West und Ost oder Gut und Böse einteilen lässt, sondern ggf. in rein
imperialistische und humanistische Staaten.

„Sicher ist, dass nichts sicher ist. Selbst das nicht.“
(Joachim Ringelnatz)

Aber wir brauchen Deutschland gar nicht verlassen. Da wird vor der Wahl noch gebetsmühlenartig von
der Union die einzige echte Alternative – das Sparen – angemahnt und dann gleich nach der
Wahl………hat man diese Aussagen alle wieder vergessen. Natürlich könnte man die CDU/CSU fragen,
warum man der Ausweitung der Schulden nicht schon vorher zugestimmt hat. Die alte Ampel wollte
es so umsetzen, da kam noch das entsetzte Aufstöhnen der Truppen um Herrn Merz, Grundgesetz,
keine Versündigung gegenüber anderen Generationen und all die leichten Ausreden, die man immer
parat hat. Natürlich ist es richtig, dass man reagieren muss. Ebenso kann man unzweifelhaft darüber
diskutieren, ob die „Geisel“ der Schuldenbremse wirklich sinnvoll ist. Offensichtlich haben wir uns aber
daran gewöhnt, dass keine Veränderungen durchgeführt werden müssen, dass man den
Ankündigungen von anderen – wie Trump so lange nicht glaubt, bis der tatsächlich das macht, was er
vorhergesagt hat. Leider haben wir keine Politiker, die in der Lage wären visionär zu denken und zu
handeln, wir fahren wie ein Autofahrer bei 25 Meter Sichtweite im Nebel und wundern uns, dass da
tatsächlich nichts vorangeht. Wenn nach den Sondierungsgesprächen bei der CDU nun auf 11 Seiten
und 420 Zeilen gerade einmal drei Zeilen (!!!) – kein Witz – zum Thema Pflege und Gesundheit
vorkommen, wissen wir wo die neue Regierung ihre Schwerpunkte legt. Nicht im Gesundheitswesen.

Ob es schlechter demokratischer Stil von CDU/CSU und SPD ist, mit den alten Abgeordneten – die
abgewählt sind – plötzlich neue Themen zu setzen, mag ich nicht beurteilen. Für mich bleibt ein
„Gschmäckle“, da die Legitimation fehlt…..Zeitnot hin oder her. Und ob die 1000 Milliarden –
1.000.000.000.000 – wichtig, dass man sich die Zahl mal vor Augen hält…….des Rätsels Lösung sind,
kann und muss bezweifelt werden. Ja, wir müssen wieder eine eigene Armee haben, aber nur mit Geld,
wird es nicht gehen und schon gar nicht im „Hauruck Verfahren“. Es fehlen Menschen. Und ja, natürlich
müssen wir Geld in die Infrastruktur stecken…….aber das sind alles Preistreiber und werden wieder die
Preise wie auch die Inflation anheben. Alles Dinge, die so nicht betrachtet werden. Es ist notwendig
Strukturreformen anzugehen, in allen sozialen Sicherungsmaßnahmen, bei der Armee, bei der
Infrastruktur und natürlich auch bei der Bürokratie. Das redet sich immer so leicht und wird immer
wieder versprochen, passiert ist nichts.

„Es ist nicht zu wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist zu viel
Zeit, die wir nicht nutzen.“

(Lucius Annaeus Seneca)

Besser kann man es nicht umschreiben. Die viele Zeit, die wir hatten, haben wir sinnlos ohne Antrieb
verstreichen lassen, da es viel bequemer war, den Bürgern nichts zuzumuten. Neue Wahlverspechen
werden gemacht, nichts geändert………warum wundert mich da nicht, dass die Wähler nach einem
Ventil suchen. Sind die Politiker wirklich unfähig, oder nur unwillig, etwas zu ändern. Diese Frage
beschäftigt mich schon seit geraumer Zeit.

Gut, Mund abwischen und weiter. Heute haben wir gesehen, dass auch die Grünen, wenn es darum
geht umzufallen, im Gleichschritt mitmarschieren. Da wird das Schuldenpaket einfach mal schnell
umgenannt in „Sondervermögen für Infrastruktur und zur Erreichung der Klimaziele“. Da waren die
von Herrn Söder so verachteten und von Herrn Merz als grüne Spinner bezeichneten Personen nun
doch noch schnell für eine Grundgesetzänderung zu haben. Gut, das ist unangenehm, aber noch
einfacher zu ertragen, als wenn in Bayern zwischen CSU und Freien Wählern der Showdown erfolgen
müsste. Denn auch dort hat der „gesunde Menschenverstand“, wie es Herr Aiwanger sagen würde, die
Politiker daran erinnert, dass man vor der Wahl etwas ganz anderes gesagt hat. Offensichtlich zählt
das alles nichts…….halt, so hat Herr Merz doch allen Ernstes nach der PK verlauten lassen: „Wir werden
weiter konsolidieren müssen“ und meint damit, dass gespart wird. Ob die Politiker denken, der
normaldenkende Bürger ist so in Trance, dass er diesen Widerspruch nicht merkt……..geschenkt. Wir
sollten über die Art der Folklore nur noch lachen, da mit Humor so vieles einfacher zu ertragen ist.

Wenden wir uns den alltäglichen Problemen zu. Sind die Investoren noch unterwegs? Ja, allerdings
muss man sagen, dass es natürlich für potentielle Verkäufer immer einen sehr seltsamen Eindruck
hinterlässt, wenn plötzlich von allen Leuten, mit denen man vorher gesprochen hat, keiner mehr da
ist. Das steigert keinesfalls das Zutrauen in die Organisationen und auf mich wirkt das immer wie eine
„hire and fire“ Mentalität. Das Geschäftsmodell „buy and build“ ist in einem derartig regulierten Markt
wie dem Gesundheitswesen in Deutschland überaus schwierig umzusetzen. Skaleneffekte treten eben
nicht so auf, wie man sich das gewünscht hat – da möchte man den Vordenkern bei den Investoren
zurufen: „Eine Arztpraxis ist eben kein Busunternehmen“……aber der Rufer in der Wüste bleibt zumeist
ungehört. Ich bin jetzt seit 33 Jahren in diesem Segment tätig, aber auch ich lerne noch dazu.

„Wo Licht ist, ist auch Schatten.“
(Johann Wolfgang von Goethe)

Immer wieder werde ich von jungen Ärzten gefragt, ob es denn noch möglich sei, eine Praxis zu kaufen
und zu wachsen. Andere wiederum beklagen, die Möglichkeiten sich zu etablieren und größer zu
werden, sind vorbei. Da sage ich ganz klar.

Den guten Unternehmer unterscheidet vom schlechten eigentlich nur eine Eigenschaft, der Mut. Die
Entschlossenheit, Dinge anzupacken und Entscheidungen zu treffen und eben nicht larmoyant immer
vor Entscheidungen zurückzuschrecken, über die KV, die GOÄ, den Personalmangel, die Kosten für
Energie und Technik zu schimpfen oder gar über die Regulatorik einzuknicken. Ich bin fest davon
überzeugt, dass man auch noch heute Großes schaffen kann. Man darf nur nicht das gleiche tun wie
früher und sich dann über ausbleibenden Erfolg wundern. Am Ende haben wir heute eine derart große
Veränderung in allen Bereichen zu beobachten, dass der kritische kreative und verändernde Geist
gefragt ist und querdenken muss. Die ausgetretenen Pfade der anderen muss und braucht man nicht
gehen. Warum nicht Neues probieren…..selbst wenn man im ersten oder zweiten Versuch
scheitert……..entscheidend ist, wieder anzufangen und zu obsiegen. Heute nennt man das Resilienz,
als ich noch jünger war, hat man das „Widerstandsfähigkeit“ genannt oder denjenigen, der damit
umgehen konnte, ein „Stehaufmännchen“.

Natürlich ist es wichtig, sich auch beraten lassen zu können. Diese Selbsterkenntnis ist notwendig, um
am Ende auch Erfolg zu haben. Viele junge Ärzte denken, wozu soll ich dem Berater (Jurist,
Steuerberater, Unternehmensberater, Technikberater) denn Geld geben, dass kann ich alles selbst
besser. Weit gefehlt…….hier werden massive Fehler gemacht. Nicht, weil man das nicht erkennen
könnte, sondern weil einem schlicht die Erfahrung fehlt. Und eines dürfen Sie mir glauben, ich war vor
33 Jahren nicht dümmer……….aber ich hatte nicht die Erfahrung, die ich heute habe. Seien Sie Arzt und
Unternehmer, aber nehmen Sie guten Rat an. So wie eine gute medizinische Leistung oder ein kreativer
Handwerker Geld kostet, ist ein guter Berater immer sein Geld wert. Vertrauen zu haben ist dabei
wichtig und die Grundvoraussetzung für den gemeinsamen Erfolg.

„Misstrauen ist ein Zeichen von Schwäche“
(Mahatma Gandhi)

Wie in jeder Ausgabe unseres Newsletters haben wir wieder Beiträge von Geschäftspartner
aufgenommen. Dieses Mal möchte ich aber zuerst in eigener Sache auf unsere Veranstaltung am 9.
und 10.5. in Bamberg hinweisen. Schauen Sie sich das Programm an……wunderbare Referenten für
alle, die sich mit dem Gedanken tragen, die Praxis zu verkaufen, die bereits verkauft haben oder aber
an kreativen Themen bei der Geldanlage interessiert sind. Diese Sammlung an Referenten zu solchen
Themen sind selten an einem Ort zu finden; aber beeilen Sie sich……..es sind nur noch 17 Plätze frei.

Zu den Beiträgen. Von Dr. Peters haben wir einen Beitrag für die Kunden, die über Betriebsimmobilien
verfügen, aber die Versteuerung optimieren wollen. Die Freunde von Mediserv zeigen kreativ auf, dass
die Liquidität natürlich zu verbessern ist, wenn man hier auf bewährte Partner mit einem vernünftigen
Pricing für das Factoring zurückgreifen möchte. Wir haben hier sehr gute Erfahrungen gemacht! Die
Kanzlei Dr. Schwarz hat den Fokus auf Mieterhöhungen gelegt und in Ihrem Beitrag alle denkbaren
Richtungen diskutiert; das ist für den Werterhalt und die Rentabilität der eigenen Immobilien
unerlässlich. Bitte beachten Sie auch unsere Stellenbörse………wie immer haben wir Stellen für
Radiologen, Strahlentherapeuten oder MPE´s. Nachfragen kostet bei uns nichts und letztlich werden
wir vom Arbeitgeber bezahlt – daher fragen Sie nach und reden Sie mit uns. Ankündigen möchte ich
auch eine Neuerung, und zwar unseren digitalen Kanal. Unter dem Titel „Voll verstrahlt“ werden wir
bald viral gehen und alle denkbaren Bereiche für Sie aufarbeiten…..seien Sie gespannt…..es wird
nicht nur informativ, sondern auch amüsant.

Bleiben Sie uns treu, fragen Sie gerne nach – wir sind Dienstleister und stehen Ihnen gerne immer mit
Rat und Tat zur Verfügung. Wir freuen uns, von Ihnen zu hören. Sollten Sie unsere Informationen nicht
mehr lesen wollten, darf ich Sie bitten, sich unkompliziert auszutragen.
Ihr
Heinz Peter Fischer

Die Wahl steht vor der Tür.

Sehr geehrte Leserin,
sehr geehrter Leser,

nach einer denkwürdigen Woche im Bundestag fällt es schwer selbst so hartgesottenen und in die Jahre gekommenen Leuten wie mir, die richtigen Worte zu finden. War es das Ende der Demokratie wie es die TAZ mehr oder minder formuliert….also Habeck oder Barbarei………war es ein Rechtsruck der CDU oder haben gar die Grünen die Brandmauer die sie weit nach links geschoben haben schon zum Einsturz dieser Abschottung geführt wie es Dieter Nuhr am 30.1.2025 formulierte. Ehrlich gesagt überlasse ich hier anderen die Deutungshoheit. Eines sollte uns allen aber klar sein. Das was da passiert oder nicht passiert ist war ein Weg der Spaltung in unserem Land, der ganz klar in die gleiche Richtung wie in den USA geht. Wer nicht die gleiche Meinung hat wie man selbst……..ist ein Feind der Demokratie. Versöhnliche Worte findet man dann nur in den privaten Gesprächen auf Feiern nach dem Show Akt, nicht im Bundestag oder gar im Wahlkampf.
Lesen Sie meinen Ausblick – wie immer ungefiltert wie früher die „Roth Händle“ Zigaretten……..klar, hart aber immer in der Sache für seine Facharztrichtungen, der Strahlentherapie, der Radiologie und der Nuklearmedizin.

Ihr
Heinz – Peter Fischer
Geschäftsführer Pro Concept, Bayerischer Ärzteservice

Preißler Ohlmann & Partner mbB
Rechtsanwälte
Ihre Kanzlei für Medizinrecht

Herr Rechtsanwalt Preißler stellt uns das Urteil
des Europäischen Gerichtshofs zum
Fremdbesitzverbot vor.

FURKERT & SCHNEIDER
PRIVATE ASSET MANAGEMENT KG

Herr Barthel blickt in seinem Beitrag auf ein ereignisreiches vergangenes Jahr und die damit einhergehende Entwicklung der Aktienmärkten zurück. Auch manchmal widersprüchlich erscheinende Trends ordnet er für uns ein und gibt uns einen Ausblick für das Jahr 2025 mit.

ergéa group
enabling healthcare potential

Lesen Sie unser exklusives Interview mit Herrn Ower, dem Bereichsleiter Clinical Solutions bei der Ergéa Group Deutschland GmbH. Herr Ower verschafft uns spannende Einblicke in die Gruppe und stellt uns innovative Lösungen speziell für die Herausforderungen in dem Bereich Strahlentherapie vor.

PremiumCircle Deutschland GmbH
Wir schaffen Transparenz in der Versicherungsbranche

Das System der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) ist sehr komplex. Premium Circle hat versucht, dies auf Papier zu bringen. Um es vorwegzunehmen……..es ist sehr schwierig. Diese Darstellung hilft, die Abhängigkeiten und Wechselwirkungen zwischen den einzelnen Komponenten zu verstehen oder zumindest staunend davor zurückzuweichen. Fragen Sie doch mal Ihren Volksvertreter!

VDRO
Verband der in Deutschland niedergelassenen Radioonkologen e.V. i.G.

Zusammen mit Herrn Ilgen, von ALP, blicken wir auf das Jahr 2024 zurück. Mit welchen Schwierigkeiten hatte der neue Berufsverband zu kämpfen, welche Erfolge konnten bereits gefeiert werden und was bringt die Zukunft mit sich?

Friebe & Dr. Schwarz GmbH
STEUERBERATER

Frau Berthmann gibt uns einen aktuellen Einblick in die Neuerungen im Steuerrecht. 

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Fischer’s Zeilen im Januar 2025

Neues Jahr und die Nachrichten sind so, dass man diese gar nicht besser erfinden könnte. Da wird in
den USA der vormalige verurteilte Straftäter zum zweiten Mal zum Präsidenten der größten
Volkswirtschaft der Welt gewählt und holt sich in sein „Kabinett“ gleich mal eine große Anzahl an
fachfremden und vorher nicht positiv aufgefallenen Kandidaten. Gut, dass man sich als Typ wie Donald
Trump gerne mit einer Entourage die einem nach dem Mund redet, umgibt ist an sich logisch. Dennoch
ist das aus unserer „deutschen Sicht“ schwer erträglich und schon gar nicht nachzuvollziehen. Da liegen
wir noch Lichtjahre davon entfernt………oder doch nicht?

„Als ich klein war, glaubte ich, Geld sei das wichtigste im
Leben. Heute, da ich alt bin, weiß ich: Es stimmt.“
(Oscar Wilde)

Macht da gerade der als „Bürokratie-Abbauer“ vorgesehene Elon Musk Werbung für die AfD……und
zeigt uns doch überdeutlich auf, dass Geld eben doch die Welt regiert? Wer einen x fachen Milliardär
auf seiner Seite hat und zudem von der restlichen Politik in Deutschland bis dato als großer Heilsbringer
der Elektromobilität hofiert wurde, hat dann Rückenwind. Jeder kann sich da so seine Gedanken
machen…..mir fiel just nach den Feiertagen auf…….hoppla, da ist doch was anders? Dann fiel es mir
wie „Schuppen von den Augen“ und ich sah die Landschaft mit verschandelten Wahlplakaten – in groß,
klein, schwarzweiß, in jeder sich bietenden Farbe……..aber alle hatten ein Manko. Die Sprüche auf den
Plakaten zeugen von einer Entfremdung gegenüber der Bevölkerung und den wahren Problemen in
diesem Land. Die Einen schaffen es noch ein Wort zu formulieren….Zuversicht, Freibier,
Unabhängig….die anderen wollen Deutschland wieder nach vorne bringen obwohl doch gerade die
eigene Partei 16 Jahre das Gegenteil am Stück gemacht hat………..oder dann die ehemalige
Arbeiterpartei, die mit dem „besser für Dich, besser für das Land“ ebenso völlig daneben liegt. Auch
der Slogan…“alles lässt sich ändern“…….lässt einen ratlos zurück stellt man sich doch die Frage, warum
man es dann nicht getan hat. Und um es an der Stelle klarzustellen, nicht erst seit der unseligen Ampel,
sondern schon viel früher wir nichts mehr politisch bewegt, außer dem Mund!

Wir haben die Qual der Wahl und ich kann nur jeden Leser bitten, sich seiner Verantwortung bewusst
zu sein und die Wahl als demokratische Möglichkeit zu betrachten, etwas zu ändern. Wir sollten uns
eigentlich in Deutschland wieder mit unseren alten Stärken befassen, die uns einmal groß gemacht
haben. Natürlich zielen alle Ratschläge von Dritten nicht darauf ab, Europa oder Deutschland zu
stärken, sondern anderen zu helfen deren Position zu verbessern. Lügen vor der Wahl, sind keine
Erfindung des hier und jetzt.

„Es wird niemals so viel gelogen, wie vor der Wahl, während
des Krieges und nach der Jagd.“
(Otto von Bismarck)

Und ja, niemals war es so schwer Fake News von echten Nachrichten zu unterscheiden. Die KI wird hier
genutzt, um uns den klaren Blick zu vernebeln. Bleiben sie wachsam! Letztlich muss die neu gewählte
Regierung – ich tippe auf eine Neuauflage der GROKO – liefern was das Volk erwartet, und das sind
Lösungen und keine Sonntagsreden. Allerdings bin ich nach einer denkwürdigen Woche im Parlament
ratlos, denn wir wandeln uns gerade zu der Situation, die wir in den USA immer kritisiert haben.
Andersdenkende werden pauschal verunglimpft und wir spalten das Land………und am Ende freut sich
darüber nur eine Partei.

Kommen wir zum Gesundheitswesen. Ich war letzte Woche bei einer VIKO des Health Care Forums
dabei. Dort hat der weitbekannte Prof. Dr. Günter Neubauer zum Thema Sozialabgaben auf
Kapitalerträge (Vorschlag von Herrn Habeck) vorgetragen. Klar, wir haben Lücken bei Pflege, Kranken
und Rentenversicherung. Die wurden und werden nach wie vor mit viel Steuergeld zugestopft………weil
wir nie Entscheidungen getroffen haben, die vielleicht für den einen oder anderen schmerzvoll wären.
Allein für die Rente beträgt der Bundeszuschuss 25 % des Bundeshaushalts…….und da reden wir noch
nicht über die GKV oder die Pflegeversicherung……man hat bei der GKV gesehen, kaum bleibt der
Zuschuss in der gleichen Höhe, steigt der Beitrag massiv….analog in der Pflege.

Zu lange sind wir aber ungebremst in Richtung Wand gefahren. Nie schaffen wir es, andere
funktionierende Lösungen anzusehen und auf uns zu übertragen, stets müssen wir etwas Eigenes
entwickeln. Über die Zeitschiene, die diese Kreationen brauchen vergessen wir, etwas zu ändern.
Daher steht nun zu befürchten, dass die Lohnnebenkosten die eigentlich bei 40 % liegen sollten (unser
langjähriges Dogma) nun bis 2030 ohne Zweifel auf 45 % und nach der Berechnung des IGES im Jahr
2045 auf fast 50 % steigen werden. Ehrlich gesagt, vermute ich das sogar schon früher, da die
ungebremste Inanspruchnahme der medizinischen Leistungen, die Verabschiedung breiter Teile der
Boomer Generation aus dem Arbeitsleben sehr schnell und hart zu den Realitäten führen wird; dies
wird mit dem „Brandbeschleuniger“ des fehlenden Wachstums dann sehr schnell zu einer ungewollten
Entwicklung führen. Was bleibt? Laut Prof. Neubauer Reformen auf der Ausgaben- und
Einnahmenseite. Dabei präferiert er die Verbreiterung der beitragspflichtigen Einkommen wie in der
Schweiz. Gut, kann man machen……..mehr Geld ins System werfen, aber daran mangelt es bislang ja
nicht, sondern an der Verwendung. Auf der Ausgabenseite bleibt er oberflächlich mit den Themen
Prävention zu stärken und eine andere Gesundheitspolitik zu fördern. Einfacher und schneller wäre es
da zweifellos sich mit der Frage zu beschäftigen, warum wir die häufigste Inanspruchnahme von
Leistungen in ganz Europa haben oder warum wir über eine Krankenkassenkarte unbegrenzten Zugang
ermöglichen. Allen Unkenrufen zum Trotz müssen wir befürchten, dass bei einer Wiederauflage der
GROKO uns der beliebte und „von allen Wählern geforderte BGM“ Herr Lauterbach erhalten bleibt.

„Es gehört oft mehr Mut dazu, seine Meinung zu ändern, als ihr
treu zu bleiben.“
(Friedrich Hebbel)

Das würde bei seinem Stil der nicht vorhandenen Einbeziehung der jeweils von seinen Lösungen
betroffenen Gruppen (Krankenhäuser, Praxen, Ärzte, usw.) doch das Schlimmste erwarten lassen. Der
rasante Abbau der Krankenhäuser wird weiter ohne Netz und doppelten Boden fortgeführt, es wird
nur eine Verschiebung der Leistungen in den ambulanten Bereich geben……ohne Geld versteht sich
und die staatlich gelenkte Planwirtschaft im Gesundheitswesen wird exzessiv weiter umgesetzt. Da
kann ich nur sagen…….schön das ich bald in Rente bin, da ich das nicht mehr großartig im Arbeitsleben
ertragen muss. Wie lange wird diese Regierung dann halten? 4 Jahre………oder wird man wie es wie
es Justus Bender in seinem Buch 2017 schon vorhergesagt hat…….nur von kurzer Dauer sein und dann
eine andere politische Landschaft geben? Lassen wir uns überraschen.

Nach wie vor wabert noch der Diskussionsrauch über die neue GOÄ über die Landschaft. Ob da etwas
am Deutschen Ärztetag beschlossen wird, darf man getrost bezweifeln, denn zu viele Berufsverbände
sehen bei sich nur Nachteile oder keine adäquate Abbildung der Leistungen. Ich denke man muss es
an der Stelle trotzdem festhalten. Wir haben seit 1996 die gleiche Gebührenordnung und nun setzt
man an und will hier bei technischen Fächern Geld einsparen? Welche Dienstleistung hat denn heute
den gleichen oder niedrigeren Preis als 1996!!! Das es sinnvoll und richtig ist, bei MRT Geräten mit
niedriger Feldstärke – die zumeist von Orthopäden in der so beliebten Selbstzuweisung betrieben
werden – Abschläge vorzunehmen muss nicht weiter diskutiert werden, da es an sich nicht schlau ist
Fächern die die Patienten selbst generieren eine Abrechnungsmöglichkeit offen zu halten…….und
denen das noch höchstrichterlich zu bestätigen. Hellhörig wurde ich aber bei der Aussage des Justitiars
der DRG Herrn. Prof. Wigge, der den Radiologen empfohlen hat doch mal in eine andere Richtung zu
denken. So hat er in der RÖFO vom Januar in seinem Fazit den Radiologen anempfohlen doch über den
Tellerrand hinaus gesundheitsstrategisch zu agieren. Will heißen, die Radiologen sollten auch
Qualifikationen über das eigene Gebiet hinaus erwerben und diese privatärztlich anbieten, da die
Urteile für die Orthopäden eben genau dies ermöglichen würden. Da dürften sich dann aber die
Nuklearmediziner oder manche Strahlentherapeuten dann warm anziehen. Warten wir ab, was das
auslöst. Zum Thema Berufspolitik hatte ich schon im letzten Newsletter zum letzten Herbstsymposium
des BVDST ausgeführt. Ich wurde dort vor Ort für den VDRO kritisiert, da die nun erzielte Lösung falsch,
zu wenig und schädlich für die stationäre Strahlentherapie wäre. Wie wir alle wissen, ist Berufspolitik
ein dauerhafter und langwieriger Prozess. Dass man sich dann aber als BVDST hinstellt und die vorher
kritisierte Lösung des VDRO dann als seine eigene Arbeit verkaufen möchte…..hat schon ein
besonderes Gschmäckle wie der Schwabe sagen würde. Ich überlasse es daher den geneigten Leser
sich selbst seine Gedanken darüber zu machen.

„Wir suchen die Wahrheit, finden wollen wir sie aber nur dort,
wo es uns beliebt“
(Marie von Ebner-Eschenbach)

Schauen wir nach vorn. Wir haben auch in dieser Ausgabe Beiträge von Geschäftspartnern positioniert,
die Sie als Radiologen und Strahlentherapeuten lesen sollten. Herr Preißler hat kurz über das neue
EuGH Urteil zum Fremdbesitz von Anwaltskanzleien ausgeführt. Herr Barthel von Furkert und
Schneider blickt auf das Börsenjahr 2024 zurück und lüftet ein Stück weit den Vorhang über die
Tendenz im Jahr 2025. Herr Ower hat uns das neue Geschäftsfeld der Ergea Gruppe vorgestellt. Es geht
einfach ausgedrückt um schnelle Beschaffungen gerade auch für Kliniken, die häufig unter einem
Investitionsstau leiden und die umfangreichen Dienstleistungen, die man von den Profis der
Strahlentherapie dazu buchen kann. Dann hat uns Herr Gorr von Premium Circle die
Unübersichtlichkeit des deutschen Gesundheitswesens dargestellt. Ich empfehle jedem sich das
Gewirr einmal anzusehen. Dies dann mit seinem interessierten Volksvertreter zu diskutieren wird ein
Spaß, denn es ist derart unüberschaubar, dass man nach kürzester Zeit kognitiv aussteigt. Wer hier
Interesse daran Interesse hat, das DIN A 1 Poster oder die Power Point Folie zu kaufen kann dies gerne
mit einem Rabatt von 25 % über unseren Gutscheincode „proconcept25“ tun. Einfach auf das Logo von
Premium Circle klicken. Das Geld ist gut angelegt! Frau Berthmann von der Kanzlei Friebe & Schwarz
hat uns einige wenige steuerlichen Neuigkeiten aufgelistet – wobei gerade die langersehnte
Buchwertübertragung auf Schwestergesellschaften wichtig ist. Und zum Schluss hat Herr Ilgen von ALP
– die die Berufspolitik für den VDRO machen – uns einen Rückblick und einen Ausblick für die Arbeit
des Berufsverbands der niedergelassenen Strahlentherapeuten den VDRO gegeben……..dabei ist
manche bittere Pille zu schlucken. Schauen Sie unsere Stellenbörse an! Stellen sind für Radiologen,
Strahlentherapeuten oder MPE´s vorhanden, nachfragen kostet nichts! Bleiben Sie uns treu, fragen Sie
gerne nach – wir sind Dienstleister und stehen Ihnen gerne immer mit Rat und Tat zur Verfügung. Wir
freuen uns, von Ihnen zu hören. Sollten Sie unsere Informationen nicht mehr lesen wollten, darf ich
Sie bitten, sich unkompliziert auszutragen.

Ihr
Heinz Peter Fischer

Dreifache Auszeichnung für die LG Bamberg

Volle Fahrt voraus?

Sehr geehrte Leserin,
sehr geehrter Leser,

zuletzt hatten wir noch vom Chaos gesprochen, jetzt ist die Regierung weg. Gut, eine Erlösung oder ein Fehler? Man wird es im neuen Jahr sehen, allerdings habe ich keine große Hoffnung auf ein Ende der falschen Politik, die seit über 30 Jahren wie ein Mehltau auf diesem Land liegt………und das betrifft nicht nur die Kostendämpfungspolitik im Gesundheitswesen, die seit 1977 jährlich wiederholt wird……..ohne Erfolg.
Ich träume von einem Gesundheitswesen, indem nicht die Kosten im Vordergrund stehen, sondern die Menschen. Ich träume von einem Gesundheitswesen, indem nicht die Folgen der Erkrankungen, sondern die Ursachen bekämpft werden und ich träume von Gesundheitspolitikern, die wissen, was Sie tun………..ich weiß, ich bin gerade aufgewacht! Die Realität ist anders.
Lesen Sie meine einfache mittelfränkische Meinung, die eines engagierten Kämpfers für die Großgerätemedizin und Verfechters der Kooperationsmodelle und einer flächendeckenden wohnortnahen Versorgung. Wie immer, klar und ohne Umschweife………so wie ich bin.

Ihr
Heinz – Peter Fischer
Geschäftsführer Pro Concept, Bayerischer Ärzteservice

Laufenberg Michels und Partner
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Anzeige- und Meldepflicht im Erb- und Schenkungsfall:
Wann muss ich mich melden?

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Managing Healthcare Excellence

Praxiskennzahlen: Der Schlüssel zum wirtschaftlichen Erfolg. Betriebswirtschaftliche Kennzahlen sind für Mediziner oftmals ein Buch mit sieben Siegel – auch weil die unternehmerische Führung einer Arztpraxis nicht Teil des Lehrplans der ärztlichen Ausbildung ist. Die gute Nachricht: Es reichen schon wenige Grundkenntnisse über die Zusammenhänge der Kennzahlen, um eine eigene Praxis erfolgreich managen zu können.

Preißler Ohlmann & Partner mbB Rechtsanwälte
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Ampelchaos und kein Ende………………das war meine Einleitung beim letzten Newsletter. Mittlerweile
ist diese Regierung wirklich beendet. Für viele eine Erlösung, für andere das Scheitern eines Projekts.
Wer woran schuld war, ob der Kanzler die ad hoc Rede vorbereitet hat, der seit Monaten geplante DDay doch die Ursache vieler Probleme war oder schlicht der gemeinsame Nenner leider auf ein
Minimum zusammengeschmolzen war……..es ist egal. Besonders nachdenklich hat mich am Ende der
Verkehrsminister gemacht, als er, statt der Partei zu folgen, schlicht aus dieser ausgetreten ist und
gleich darauf mit einem weiteren Ministerium belohnt wurde; sicher nicht, weil er die Arbeit im
bisherigen Amt so herausragend vollbracht hat. Menschen sind käuflich, sicher nicht nur in der Politik,
aber dort ist es besonders auffällig.

„Verrat ist die einzige Wahrheit, die bleibt“
(Arthur Miller)

Auch Julius Cäsar soll gesagt haben: „Ich liebe den Verrat, aber hasse den Verräter“. Nicht, dass ich
Herrn Scholz auf die Stufe eines Cäsaren heben will, wenngleich sein Wunsch einer Wiederwahl wohl
dem Ergebnis der Schlacht um Pharsalos (48 v.Chr.) gleichkommen dürfte, in der Cäsar einer 1,5-fachen
Übermacht gegenüberstand und dennoch den Sieg davontragen konnte. Aber jedem CDU/CSU
Politiker sollte doch klar sein, dass das Verteilen von Ministerposten vor der Wahl (Herr Söder ist da
sehr aktiv) immer dann schlecht aussieht, wenn die Wahl nachher anders läuft. Selbst als Armin Laschet
mit einem sehr großen Vorsprung angetreten war, wurde die Wahl nach einem Grinsen an der falschen
Stelle noch auf den letzten Metern verloren. Und bleiben wir in der Gegenwart, Herr Merz ist und
bleibt eine Person, die unbeliebt ist und zudem aus einer anderen Zeit stammt. Man darf hier durchaus
erwarten, dass der Vorsprung wie der Schnee in der Sonne schmilzt. Das wundert auch nicht, wenn
das konservative Stammklientel jetzt schon mit Aussagen über einen potenziellen zukünftigen
Wirtschaftsminister Habeck in die Verzweiflung oder in andere offene Arme getrieben wird.

Die Wahl nun Anfang nächsten Jahres, ein Weihnachten und ein Jahreswechsel mit
Wahlkampf……..nicht wirklich erstrebenswert. Aber immerhin die Möglichkeit für einen Neuanfang.
Aber bringt diese Neuwahl wirklich etwas? Wir befinden uns seit rund 35 Jahren im politischen Koma,
Probleme wurden nur geschoben, statt anzugehen. Die viele Zeit, die wir für die Reformen in den
Sozialversicherungssystemen, für die Erhaltung und Optimierung der Infrastruktur, den Aufbau der
digitalen Lösungen, den Klimaschutz, die Neustrukturierung des Steuersystems, den Umbau der
Bundeswehr oder in eine saubere tragfähige Energiepolitik verschwendet haben………ist weg.
Unwiederbringlich verschwendet!!!

„Ist die Zeit das Kostbarste unter allem, so ist die
Zeitverschwendung die allergrößte Verschwendung.“
(Benjamin Franklin)

Früher waren wir führend, in vielen Bereichen, heute sind wir in vielen das Schlusslicht in Europa. Was
ist passiert? Einfach ausgedrückt, haben wir viel zu lange den Wohlstand verteilt, den es gab, statt die
vorgenannten Themen anzupacken und das Land, den Staat und die Gesellschaft zukunftsfähig zu
machen. Das Ergebnis ist die Zersplitterung der politischen Landschaft, die Unmöglichkeit sinnvolle
Regierungen zu bilden und daraus folgend die Konsenspolitik, die am Ende immer den kleinsten
gemeinsamen Nenner hervorbrachte. Und das in einer Phase, in der die Wirtschaft brummte und man
permanent steigende Steuermittel zum Verteilen der Wohltaten hatte. Nun, in einer nicht zufällig
aufgetretenen Phase der Rezession, greift der „Dreiklang“ des deutschen Erfolgsmodells nicht mehr.

➢ Billiges Gas aus Russland
➢ Kostenlose Verteidigung über die USA
➢ Großer Absatzmarkt in China

Weder haben wir nun billiges Gas, der neue (alte) Präsident Trump wird mit seinem Bürokratie
Rückbauer Elon Musk immer den Zahltag ausrufen und fordern, wir sollten uns selbst verteidigen, was
wir objektiv nicht mehr könnten, und die Chinesen haben uns in allen wichtigen Zukunftsbranchen den
Rang abgelaufen. Das Ergebnis ist eine Erosion der wirtschaftlichen Tragfähigkeit der großen Firmen
wie Volkswagen, Schäffler, Brose, Bosch, um nur einige zu nennen. Wir sollten daher der Realität ins
Auge sehen und damit rechnen, dass wir nicht mehr in der ersten Reihe der Wirtschaftsmächte stehen.
Um es einfach mit Karl Valentin zu sagen:

„Früher war sogar die Zukunft besser…“
(Karl Valentin)

Lassen wir die große Politik, wir werden das Ergebnis wahrscheinlich am 23.2.2025 am Abend wissen.
Meine Vorhersage ist, es wird sich nichts an den bestehenden Problemen ändern. Lassen Sie uns da
die Probe im nächsten Jahr machen.

Zum Gesundheitswesen.

Im letzten Newsletter hatte ich schon meine Meinung zur Kalkulation der neuen GOÄ geschrieben.
Mittlerweile habe ich mir die Ziffern in der Radiologie, Nuklearmedizin und Strahlentherapie
angesehen und muss sagen, dass es nach wie vor nicht nachvollziehbar ist, dass Abwertungen in
technischen Fächern erfolgen. Kostensteigerungen ohne Ende und diametral entgegengesetzt erfolgen
Abwertungen für die Leistungen. Was soll man daraus schließen? Soll die Medizin weiter in der Fläche
betrieben werden, möchte man Standorte reduzieren, um die Inanspruchnahme zu senken, weil dies
einfacher ist, als den Bürger zu einer schonenderen Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen zu
drängen, will man kleine Praxen oder nur noch große Betriebe, die schnell getaktet mithilfe von KI
überhaupt noch in der Lage sind, Gewinne zu erwirtschaften, will man moderne Medizintechnik oder
schlicht eine Basisversorgung. All diese Fragen würden ebenso auf die Krankenhäuser anwendbar sein,
denn dort droht nach dem überraschenden Coup vom Talk Show Gänger BGM Lauterbach, der das
Gesetz doch noch schnell mit Länderhilfe über die Ziellinie tragen konnte, ein radikaler Kahlschlag. Wir
dürfen an dieser Stelle erwarten, dass wir innerhalb der nächsten fünf Jahre ein Drittel aller Kliniken
verlieren. Das ist meine Voraussage und daran dürfen Sie mich gerne messen. Ich glaube aber nicht an
die Binsenweisheit von Herrn Lauterbach, dass dann die Personalprobleme gelöst sein werden, nach
dem Motto das Personal der geschlossenen Krankenhäuser kann sich auf andere unbesetzte Stellen
der anderen verbleibenden Häuser bewerben, vielmehr werden wir bei einer weiteren Spezialisierung,
neuen Personalvorgaben und der (logischen) Unwilligkeit von Personal, sich mal eben in eine andere
Stadt oder ein anderes Bundesland zu begeben, eine Verschärfung der Unterbesetzung erleben. Und
genau dies sagen Ihnen auch heute Geschäftsführer der Krankenhäuser. Aber der „große Karl“ weiß es
leider besser. Da kann ich Ihn auch gleich zitieren:

„Im Rheinland sagt man: Die Menschen die (…) zu häufig von
der Ehrlichkeit sprechen, das sind die größten Lügner.“
(Karl Lauterbach)

Bei der o.g. Vergütungsdiskussion hatte ich (fast) noch die Strahlentherapie vergessen. Natürlich haben
wir uns hier auch die Themen angesehen. Hier ist die Antwort aber nicht so einfach zu geben, in welche
Richtung es hier weiterläuft. Einerseits sind die Ziffern anders aufgebaut, andererseits versucht man
auch durch die Bezahlung von „Dosis“ zu variieren. Zudem liegt aber eine deutlich größere Thematik
in der aufkommenden und weiter von den Klinikern, dem BVDST und der DEGRO forcierten und
schnellen Umsetzung der Hypofraktionierung. Leider ist es in Deutschland immer so, erst etwas Neues
zu positionieren und dann über die Folgen zu reden. Daher ist es natürlich mehr als sinnfrei, eine
extreme Veränderung in den Therapieschemata der großen Patientenkollektive (Mamma und
Prostata) zu erzeugen und sich erst danach Gedanken über die Vergütung zu machen. Aber die DEGRO
und der BVDST gehen diesen Weg unbeirrt weiter, wie man auch am Herbstsymposium wieder
vernehmen konnte. Statt einfach mal auf die Bremse zu treten und erst die (finanziellen) Hausaufgaben
zu machen, sucht man im Rahmen der Ultrahypofraktionierung eine weitere Verschärfung, ohne im
Fokus zu haben, dass das nachher auch die eigenen Einheiten treffen wird. Man kann nur hoffen, dass
es denjenigen, die das Fach weiterhin auch in der Fläche sehen wollen, gelingt……..einen anderen
Vergütungsrahmen zu schaffen. Die Veranstaltung war diesmal in einem anderen Hotel und der Raum
deutlich kleiner, in der Spitze waren mit den Referenten, dem anwesenden Vorstandsmitgliedern und
etlichen Mitgliedern des VDRO tatsächlich nur 55 Leute. Die Tagung war schon ein Schatten früherer
Tage, wenngleich die Themen diesmal in der Gesamtschau besser waren als bei früheren
Veranstaltungen. Besonders geärgert hatte dem BVDST, die vom VDRO erzeugte Gesetzesänderung,
die ins oben beschriebene KHVVG Einzug gefunden hatte. Statt froh für alle Mitglieder zu sein, dass
man die Folgen der für viele Mitglieder negativen Auswirkungen der BSG Urteile revidieren konnte,
wurde darüber diskutiert, ob man es nicht hätte besser machen können. Ja, könnte man………wenn
man es immer 1:1 durchbringen könnte. Aber jeder Vorschlag läuft durch etliche Hände und was am
Ende herauskommt, ist nicht das, was vorher eingegeben wurde.

Dennoch sind wir froh und glücklich darüber, dass dem VDRO hier ein großer berufspolitischer Erfolg
geglückt ist.

„Wir sind nicht nur für das verantwortlich, was wir tun, sondern
auch für das, was wir nicht tun.“
(Moliere)

Wir haben auch in dieser Ausgabe Beiträge von Geschäftspartnern positioniert, die Sie als Radiologen
und Strahlentherapeuten lesen sollten. Ob die zeitnahe Nachbesetzung von mit Angestellten belegten
KV-Sitzen, die von Frau Krom gut beschrieben wurde, über das Thema Erben und Schenken vom von
mir sehr geschätzten Herrn Ketteler-Eising, bei dem das Finanzamt immer sehr gerne ausreichend
informiert sein will. Dann zu einem schnellen Überblick über die eigenen Finanzen, die von Rebmann
Research mit dem Produkt Cure Praxismanager jeden Arzt in die Lage versetzt, real zu planen……alles
dabei. Aber es geht noch weiter; die Firma Ray Search – war ja immer die topp Alternative am Markt
für Planungssysteme – stellt RAYCARE vor: Ein OIS, das wirklich Maßstäbe setzt und viel Zuspruch am
Markt verdient; weiter zu Accuray, deren Technik im Paket sehr gute Ergebnisse liefert und hier den
Wert der Patientenüberwachung und Positionierung wunderbar beschreibt, über Febromed, die mit
einem kleinen Animationsfilm den Wert der „get up“ Lagerungshilfen modern darstellen, bis hin zur
Beantwortung der Frage, was man mit dem schönen Geld, was man jedes Jahr verdienen möchte oder
beim Praxisverkauf erhält, denn sinnvolles machen kann……hier hilft FERI, sicher, seriös und langfristig
am Markt etabliert, ohne Zweifel weiter.

Schauen Sie unsere Stellenbörse an! Wir haben sehr viele gute Stellen in Deutschland zur Auswahl, für
Leute, die etwas Gutes suchen!

Bleiben Sie uns treu, fragen Sie gerne nach – wir sind Dienstleister und stehen Ihnen gerne immer mit
Rat und Tat zur Verfügung. Wir freuen uns, von Ihnen zu hören. Sollten Sie unsere Informationen nicht
mehr lesen wollten, darf ich Sie bitten, sich unkompliziert auszutragen.

Ihr
Heinz Peter Fischer